»Auf diese Worte, ihr Mönche, sprach der Brahmā Bako also zu mir: ›Ich nun, Würdiger, halte für ewig was eben ewig ist, {328} halte für beharrend was eben beharrend ist, halte für immerwährend was eben immerwährend ist, halte für unauflösbar was eben unauflösbar ist, halte für unvergänglich was eben unvergänglich ist; und wo kein Geborenwerden und Altern, kein Sterben und Vergehn und Wiedererscheinen ist, da sag’ ich eben: hier, wahrlich, herrscht kein Geborenwerden und Altern, kein Sterben und Vergehn und Wiedererscheinen; und weil es keine andere, höhere Freiheit giebt, desshalb sag’ ich: es giebt keine andere, höhere Freiheit. Vor dir, o Mönch, waren schon Asketen und Priester in der Welt, die sich die ganze Spanne Zeit eueres Lebens einzig der Kasteiung hingegeben hatten: die mochten vielleicht wissen, ob es eine andere, höhere Freiheit giebt oder nicht giebt. Darum lass’ dir, o Mönch, bedeutet sein: du wirst eine andere, höhere Freiheit gewiss nicht entdecken, und wenn du dir auch noch so viel Mühe und Quaal gäbest. Nimmst du, o Mönch, die Erde zum Stützpunkt, so hast du mich zum Stützpunkt genommen, zum Schwerpunkt genommen, musst mir gehorchen, musst mir weichen; nimmst du, o Mönch, das Wasser zum Stützpunkt, so hast du mich zum Stützpunkt genommen, zum Schwerpunkt genommen, musst mir gehorchen, musst mir weichen; nimmst du, o Mönch, das Feuer zum Stützpunkt, so hast du mich zum Stützpunkt genommen, zum Schwerpunkt genommen, musst mir gehorchen, musst mir weichen; nimmst du, o Mönch, die Luft zum Stützpunkt, so hast du mich zum Stützpunkt genommen, zum Schwerpunkt genommen, musst mir gehorchen, musst mir weichen; nimmst du, o Mönch, die Natur zum Stützpunkt, so hast du mich zum Stützpunkt genommen, zum Schwerpunkt genommen, musst mir gehorchen, musst mir weichen; nimmst du, o Mönch, die Götter zum Stützpunkt, so hast du mich zum Stützpunkt genommen, zum Schwerpunkt genommen, musst mir gehorchen, musst mir weichen; nimmst du, o Mönch, den Herrn der Zeugung zum Stützpunkt, so hast du mich zum Stützpunkt genommen, zum Schwerpunkt genommen, musst mir gehorchen, musst mir weichen; nimmst du, o Mönch, den Brahmā zum Stützpunkt, so hast du mich zum Stützpunkt genommen, zum Schwerpunkt genommen, musst mir gehorchen, musst mir weichen. ‹
›Wohl weiß auch ich es, Brahmā: nehm’ ich die Erde zum Stützpunkt, so hab’ ich dich zum Stützpunkt genommen, zum Schwerpunkt genommen, muss dir gehorchen, muss dir weichen; nehm’ ich das Wasser zum Stützpunkt, so hab’ ich dich zum Stützpunkt genommen, zum Schwerpunkt genommen, muss dir gehorchen, muss dir weichen; nehm’ ich das Feuer zum Stützpunkt, so hab’ ich dich zum Stützpunkt genommen, zum Schwerpunkt genommen, muss dir gehorchen, muss dir weichen; nehm’ ich die Luft zum Stützpunkt, so hab’ ich dich zum Stützpunkt genommen, zum Schwerpunkt genommen, muss dir gehorchen, muss dir weichen; nehm’ ich die Natur zum Stützpunkt, so hab’ ich dich zum Stützpunkt genommen, zum Schwerpunkt genommen, muss dir gehorchen, muss dir weichen; nehm’ ich die Götter zum Stützpunkt, so hab’ ich dich zum Stützpunkt genommen, zum Schwerpunkt genommen, muss dir gehorchen, muss dir weichen; nehm’ ich den Herrn der Zeugung zum Stützpunkt, so hab’ ich dich zum Stützpunkt genommen, zum Schwerpunkt genommen, muss dir gehorchen, muss dir weichen; nehm’ ich den Brahmā zum Stützpunkt, so hab’ ich dich zum Stützpunkt genommen, zum Schwerpunkt genommen, muss dir gehorchen, muss dir weichen. Wohl kenn’ ich, Brahmā, deine Art, kenne deine Herrlichkeit: hochmächtig ist der Brahmā Bako, hochgewaltig ist der Brahmā Bako, hochangesehn ist der Brahmā Bako.‹
›Inwiefern denn, Würdiger, kennst du meine Art, kennst meine Herrlichkeit: hochmächtig ist der Brahmā Bako, hochgewaltig ist der Brahmā Bako, hochangesehn ist der Brahmā Bako? ‹
›Soweit die Sonne strahlt, der Mond
In voller Pracht die Räume durch,
Ist tausendfach die reiche Welt
In deinen Willen eingewiegt.
›Die Höh’n und Tiefen kennest du,
Du kennst den Freien und den Knecht,
So dieses Sein wie jenes Sein,