Also sprach der Erhabene. Zufrieden freuten sich jene Mönche über das Wort des Erhabenen.
DRITTER THEIL
BUCH DER GLEICHNISSE
21.
Dritter Theil
Erste Rede
DAS GLEICHNISS VON DER SÄGE
Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Sāvatthī, im Siegerwalde, im Garten Anāthapiṇḍikos. Damals nun weilte der ehrwürdige Moliyaphagguṇo zu ungehöriger Zeit in Gesellschaft der Nonnen. Also weilte der ehrwürdige Moliyaphagguṇo in Gesellschaft der Nonnen, dass er, wenn irgend einer der Mönche ihm gegenüber jene Nonnen tadelte, darob entrüstet und verstimmt schlechthin einen Verweis ertheilte; und wenn irgend einer der Mönche jenen Nonnen gegenüber den ehrwürdigen Moliyaphagguṇo tadelte, diese darob entrüstet und verstimmt schlechthin einen Verweis ertheilten. Also weilte der ehrwürdige Moliyaphagguṇo in Gesellschaft der Nonnen.
Da nun begab sich ein Mönch zum Erhabenen, begrüßte den Erhabenen ehrerbietig und setzte sich zur Seite hin. Zur Seite sitzend sprach nun jener Mönch zum Erhabenen also:
»Der ehrwürdige Moliyaphagguṇo, o Herr, weilt zu ungehöriger Zeit in Gesellschaft der Nonnen. Also, o Herr, weilt der ehrwürdige Moliyaphagguṇo in Gesellschaft der Nonnen, dass er, wenn irgend einer der Mönche ihm gegenüber jene Nonnen tadelt, darob entrüstet und verstimmt schlechthin einen Verweis ertheilt; und wenn irgend einer der Mönche jenen Nonnen gegenüber den ehrwürdigen Moliyaphagguṇo tadelt, diese darob entrüstet und verstimmt schlechthin einen Verweis ertheilen. Also, o Herr, weilt der ehrwürdige Moliyaphagguṇo in Gesellschaft der Nonnen.«
Da nun wandte sich der Erhabene an einen der Mönche: