Zehnter Theil
Neunte Rede
SUBHO
Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Sāvatthī, im Siegerwalde, im Garten Anāthapiṇḍikos.
Um diese Zeit nun hielt sich Subho, ein junger Brāhmane, der Sohn Todeyyos, zu Sāvatthī auf, in der Wohnung eines gewissen Hausvaters, irgend eines Geschäftes halber.
Wie sich nun Subho der junge Brāhmane, der Sohn Todeyyos, bei jenem Hausvater dort befand sprach er also zu ihm:
»Ich habe, Hausvater, reden hören, viel besucht werde Sāvatthī von Heiligen: was für einen Asketen oder Priester sollen wir da heute aufsuchen?«
»Es weilt da, o Herr, der Erhabene zu Sāvatthī, im Siegerwalde, im Garten Anāthapiṇḍikos: Ihn, o Herr, den Erhabenen sollst du aufsuchen.«
Da begab sich denn Subho der junge Brāhmane, der Sohn Todeyyos, auf den Rath jenes Hausvaters zum Erhabenen hin. Dort angelangt wechselte er höflichen Gruß und freundliche, denkwürdige Worte mit dem Erhabenen und setzte sich seitwärts nieder. {628} Seitwärts sitzend sprach nun Subho der junge Brāhmane, der Sohn Todeyyos, zum Erhabenen also:
»Die Priester, o Gotamo, reden also: ›Wer im Hause bleibt kann Aechtes erwirken, heilsames Recht; wer vom Hause fortzieht kann es nicht.‹ Was hält nun Herr Gotamo davon?«