Sace pi vāto girim āvaheyya,
cando ca suriyo ca chamā pateyyuṃ,
sabbā va najjo paṭisotaṃ vajeyyuṃ:
na tveva ’haṃ rāja musā bhaṇeyyam.
[37] Vergl. die zehnte Rede; später auch die einundzwanzigste.[38] Die tathāgatappaveditā bhāvanā dieser Rede, die paṭhavīsamā, āposamā, tejosamā, vāyosamā und ākāsasamā, sind späterhin von den Jainās offenbar als pārthivī, vāruṇī, āgneyī, mārutī und rūpavatī (bez. tatrabhū ) dhāraṇā übernommen worden. Cf. BÜHLERS Grundriss III. 4. p. 39 § 7 i. f. —Zur ānāpānasati, der Bedachtsamen Ein- und Ausathmung, cf. Lieder der Mönche v. 548 Anm. und Längere Sammlung Bd. II S. 447 f.
Den letzten Satz der Rede giebt MEGASTHENES, bei STRABO p. 713, sehr deutlich wieder: διο τῃ ασκησει πλειστῃ χρησθαι προς το ἑτοιμοθανατον. Es ist wohl möglich, dass er zu Pāṭaliputtam wirklich den Satz gehört habe.
[39] Vergl. Sarvasāropaniṣat i. f.: anādirantavatī pramāṇāpramāṇasādhāraṇā, na satī, nāsatī, na sadasatī māyā.[40] Vergl. die 12. Rede, S. 152 des ersten Bandes.[41] Lies mit dem siam. Texte vekaṇṇaṃ. Cf. vikarṇas.[42] Das Gleichniss findet sich im Anfang der Brahmopaniṣat: yathā kumāro niṣkāma ānandam upayāti, »wie ein Knabe, ohne Begier, in Wonne verharrt« etc.[43] Lies mit den barm. und siam. Texten gacchissāmi. Die lectio samatitthikā verdient den Vorzug.[44] Ein bemerkenswertes Analogon zu sabbasaṉkhārasamatho, dem Aufgehn aller Unterscheidung, findet sich bei JAKOB BÖHME als Einheit im Gegensatz zur Schiedlichkeit, Tafeln von den drei Prinzipien etc. § 68. Im folgenden Schlüssel etc. stellt er einige Glieder des paṭiccasamnuppādo dar, namentlich in den §§ 29–31, 34–37, 41, 42, 43, 44 und 80: freilich alles in apokalyptischen Träumen gesehn.[45] ekāsanabhojanam = ekāśanabh 0; cf. den ekabhattiko des Cūḷasīlam, e. g. vol. I. p. 180 l. 5, passim, und die 70. Rede. Ebenso in der 21. Rede; auch Dhp v. 305.[46] Cf. die 70. Rede, in med.[47] adhicca = a+dhitya, von dhi dhāraṇe.[48] Cf. die 47. Rede, p. 318 i. f. — Vergl. Tao-te-king Kap. 18 u. 38.[49] Lies khurakāse, von kṛṣ, und davatthe.[50] Das ausführliche Gleichniss vom Pferde, womit diese Rede schließt, lässt es fraglich erscheinen, ob in den Theragāthā v. 45, 173, 659 mit bhaddo ājānīyo auch das edle Rassenross gemeint sei, nicht der Büffelstier, wenn schon bhaddo im Saṃskṛt allerdings gern letztere Bedeutung hat. Vergl. noch Dhp v. 208 dhorayhasīlo.[51] Lies bhikkhu ’ssa ātumāri, bhikkhu ’ssa mātumāri; ātu = ātumā. Es ist Volksdialekt.[52] Zu adhisallikhato cf. die 8. Rede und meine Anm. 4 zu Band 1.[53] khaṭopikā, von khaṭvādi.[54] »Fugere nos oportet omnem cognitionem multifariam distrahentem atque fallentem, ut ueritatem simplicissimam consequamur«: AGRIPPA, De occ. phil. p. 530, ex PROCLO.[55] Eine Autobiographie Udāyīs, mit wenigen Zügen in antiker Größe gezeichnet, enthält der Saṃyuttakanikāyo vol. V. p. 89–90. ( Uebersetzt in den Nachweisen zum dritten Band der Längeren Sammlung.)[56] Āmalakī, hochgewachsen, mit gelblichen Blüthen, ist die Myrobalane.[57] Cf. hierzu die 48. Rede p. 592. — Vergl. Ṛgv. III, 33, 3, Atharvavedas III, 30, 1; sowie das vātsalyam in der Muktikopaniṣat I i. f., im Rāmāyaṇam II, 96, 33, aliubi. Aehnlich ist auch das Gleichniss vom Säugling und der Amme, Aṉguttaranikāyo vol. III. p. 6, welches um seiner Anschaulichkeit willen dem großen Asoko so gefallen hat, dass er es in sein IV. Säulenedikt aufgenommen. — Brahmās Echo ist mahāyānische Improvisation; vergl. die analoge Stelle in der 85. Rede nebst Anm. 174.[58] Vergl. Lieder der Mönche, Anm. zu v. 84; Akṣyupaniṣat v. 47; Māṇḍūkyakārikā III, 40: duḥkhakṣayaḥ prabodhaśca. — Die richtige Wiedergabe der obigen Stelle, die mit der entsprechenden der 29. und 30. Rede gleichlautet, verdanke ich meinem Freunde ROBERT L’ORANGE. Zu dem »Versunken in Geburt etc.« cf. den Topus vom Ewigen Ufer, e. g. in der 98. Rede v. 42. Dann i. a. Rāmottaratāpanīyopaniṣadi 2: garbhajanmajarāmaraṇasaṃsāramahadbhayam. Ganz ähnlich spricht JAKOB BÖHME von dem »gefährlichen Jammermeere«, Aurora Kap. 25, und SHAKESPEARE von der »sea of troubles«, Hamlet III. 1. 59; vergl. auch den φοινιον σαλον des Sophokles, Oed. r. 24.[59] Der Laubwald schlechthin = palāsavanam, der palāso, butea frondosa, ist ein hoher, mächtiger Baum mit sehr großen, prachtvollen Blättern, mit vielen rothen, silbern schimmernden Blumendolden behangen.[60] Vergl. den śraddhāvantaṃ satkulabhavaṃ śrotriyam und satkulabhavopanītam der Muktikopaniṣat und Nāradaparivrājakopaniṣat I i. f.[61] In der 33. Rede der Längeren Sammlung als »Vier Stützpunkte« aufgezählt. Vergl. zu dieser subtilen Stelle die 2. Rede und auch Saṃyuttakanikāyo vol. V. p. 272–273: »Zur Willensüberwindung, chandapahānattham, wird beim Erhabenen das Asketenleben geführt; chanden’ eva chandam pajahati, eben durch den Willen wird der Wille überwunden: denn ist durch den Willen die Heiligkeit erreicht, so ist der Wille danach gestillt.«
Als vorbuddhistische Gleichnissparallele cf. die Verse Bṛhadāraṇyakopaniṣat III, 9 in fine.
[62] Lies na iti: maṃ etc.[63] Eine vedāntische Hypostase des kāyasakkhī als jagatassākṣī prajñānaghanalakṣaṇaḥ findet sich in der Kaṭharudropaniṣat v. 8, und v. 23 als sākṣāddehī sukhī sarvatra.[64] TRENCKNERS Konjektur uddisissāmi ist durch den siam. Text bestätigt. Lies mit dem siam. Texte āmisagaruko und na ca no evam assa, sowie avasissatu me sarīre, upasussatu; pariyogāya instr. von pariyogo. Cf. die 32. Rede in fine, Theragāthā v. 312. Auch Asokos I. Säulenedikt, in initio; Anm. 34.
Altrömisch ist unser Heroenwort von C. LUCILIUS geprägt, fragm. virtutis definitionem sequ.: