na brūyāt satyam apriyam,

priyañ ca nānṛtaṃ brūyād:

eṣa dharmaḥ sanātanaḥ.

Gotamos Beantwortung ist in einem späteren Smṛti -Vers, als Viṣṇupurāṇe III, 12, paenult., leicht zu erkennen:

Priyaṃ yuktaṃ hitaṃ naitad

iti matvā na tad vadet:

śreyas tatra hitaṃ vācyaṃ,

yadyapyatyantamapriyam.

[31] Lies mit dem siam. Texte aṭṭhasatam pi vedanā vuttā. — Vergl. meine Anmerkung zu Vers 339 des Wahrheitpfades.[32] Es mag hier auf die vollkommene Aehnlichkeit der formalen Gedankenfolge dieser und zahlreicher paralleler Reden mit einer Rede SAN FRANCESCOS VON ASSISI, im 8. Fioretto, hingewiesen sein.[33] vambheti wird, ohne Zweifel richtig, von ROBERT L’ORANGE als vaṃghate erklärt; cf. WESTERGAARDS Radices. Vergl. TRENCKNERS Bemerkungen, Pāli Miscellany p. 59.[34] Eine Verherrlichung dieser Lehre, atthi kiriyā, hat Asoko auf allen seinen Edikten, oft mit den selben Worten, in schlichter und machtvoller Rede gegeben. Vergl. besonders IX. Felsenedikt, Ṣāhbāzgarhī i. f.[35] Ambalaṭṭhikā, n ahe bei Rājagaham, von DE LORENZO richtig erklärt.[36] Diese Rede, sowie die vierundzwanzigste der selben Sammlung, hat Asoko auf dem Bairāter Edikte den Mönchen und Nonnen, Anhängern und Anhängerinen, namentlich und mit genauer Kennzeichnung, empfohlen, als »Rāhulos Ermahnung: Abscheu vor Lüge«, bez. als »Upatissos Fragen«; cf. meine Anm. 25, Seite 625 des ersten Bandes, und in der Wiener Zeitschrift f. d. Kunde des Morgenlandes vol. XI. p. 159.

Vergl. den Archaeotropus im 537. Jātakam v. 35: