sa vijñeyo jitendriyaḥ.

[94] Einen Auszug dieser Stelle giebt i. a. Jābālopaniṣat in fine, im Stil der Dharmasūtren.[95] puttamatāya puttā; drastisches Sideroxylon. Entspricht dem bandhyāputrādivat der Vedāntācāryās etc. — Zur sadhammokkaṃsanā und paradhammavambhanā cf. Asokos XII. Felsenedikt.[96] Moranivāpo; Moragiryādi, Pfauenberg etc., häufig in den Inschriften von Sāñci und Barāhat.[97] Der siamesische Text hat Annabhāro.[98] Wie der siam. Text wohl auch die anderen richtig kañ ca; vorher garu 0.

Die Auskunft über die sechs anderen Meister, welche die Kommentatoren zu geben wissen, hat gewiss keinen höheren Werth als ihre sonstige Stegreif-Exegese. So wird z. B. vom ersten, Pūraṇo Kassapo, erzählt, er sei von gemeiner Geburt und ehedem eines großen Herrn Diener gewesen, und zwar der hundertste mit neunundneunzig anderen zusammen, habe also die Zahl gerade vollgemacht, pūretvā: daher der Name Pūraṇo, u. s. w., u. s. w. Solche Gassenetymologien sind ja allgemein recht beliebt, nicht nur in Indien. Eine vogtländische Sage weiß nicht minder verbürgt von einem »heiligen Loff« zu berichten, der als Klausner im Walde zwischen Roda und Gera lebte, und zu welchem die Leute von weither gewallfahrtet kamen: allmälig sei dann später ein Ort entstanden, von diesem »Gange zum heiligen Loff« St. Gangloff geheißen — der ursprüngliche GANGOLF war den biederen Nachfahren natürlich längst entschwunden. Indogermanische Volksverwandtschaft zeigt auch hier typische Züge.

[99] Lies mit dem siam. Texte adhiciṇṇaṃ.[100] Ebenso heißt es noch auf einer Inschrift aus dem 1. Jahrh. n. Chr. von einem berühmten Jaina meister in Mathurā bahavovacaka-ca-gaṇino-ca: Epigraphia Indica vol. II, p. 209, No. 36.[101] So berichtet auch STRABO p. 712, nach MEGASTHENES: Τον δ’ ακροωμενον ουτε λαλησαι θεμις ουτε χρεμψασθαι αλλ’ ουδε πτυσαι. — Zum Gleichnisse cf. des ARISTONYMOS Wort, STOB. Flor. XIII, 23: Ὡσπερ το μελι τα ἡλκωμενα δακνει, τοις δε κατα φυσιν ἡδυ εστιν, οὑτω και οἱ εκ φιλοσοφιας λογοι.[102] Nicht tödten, nicht stehlen, nicht ausschweifen, nicht lügen, nicht sich berauschen. — Die obige Klage vernimmt man wörtlich in einem Ausspruche Bhartṛharis’ wieder, den uns I-TSING aufbewahrt hat, bei MAX MÜLLER »India etc.« Exkurs F.[103] In der editio P. T. S. ist der Satz yam pi bis vaṇṇavādī, ferner dhammaṃ vergessen, u. s. w.[104] Eine Bilva fasst ungefähr einen drittel Liter. — Mit der hier und im Folgenden dargelegten strengen Zucht vergleiche man namentlich den zweiten Theil der großen Sannyāsopaniṣat, v. 59–103, sowie der Nāradaparivrājakopaniṣat fünften Theil, dessen v. 12 e. g. lautet:

Pāṃsunā ca praticchannaś

śūnyāgārapratiśrayaḥ

vṛkṣamūlaniketo vā

tyaktasarvapriyāpriyaḥ.

[105] nantakāni; von √nam, na(ṃ)tas. Cf. naṃtum, naṃtva; zur Bed.: pariṇatādi. Das nördliche namatam hat natürlich nichts damit zu schaffen.[106] Lies mit dem siam. Texte daḷhāni suttalūkhāni.[107] Es ist, wie der siam. Text andeutet, ucchepake va te ratā zu lesen. — Cf. die, dem Sinne nach identische, Variante Theragāthā v. 843, 1146: uñchā[ya] pattāgate ratā. Damit urverwandt ist unsere Unze, von uncia, uncus, ογκος, aṉkas, √añc, √vañc, √uñch; eine Unze ist demnach eigentlich gleich einer Krumme (panis, aeris etc.)[108] nur für die Regenzeit eine Hütte sich selber errichten. Cf. Theragāthā v. 127 f.[109] Zu dieser ursprünglichen Bedeutung von pāṭihāriyam, das patiggaho analog ist, cf. Chāndogyopaniṣat I, 11 i. f.: . . . sarvāṇi ha vā imāni bhūtānyannam eva pratiharamāṇāni jīvanti.[110] Der siam. Text hat 0 vimatthaṃ; es ist, wie vol. I, p. 385, 0 vimaṭṭhaṃ zu lesen.[111] Vergl. hiermit Maitryupaniṣat IV, 2: Citrabhittir iva mithyāmanoramam ityathoktam = Therīgāthā 393.

Eine eigenthümliche Gegenseitigkeit der obigen Ausführungen und der schönen Farbenversuche SCHOPENHAUERS ist in der Form sowohl als in der tieferen Bedeutung bis auf den einzelnen Fall nachweisbar.