[112] Ein verwandtes Gleichniss, palalapiṇḍaḥ snehena vyāptaḥ, findet sich Harivaṃśe II, 71, 27; Atharvaśiraupaniṣadi 4.[113] Es darf hier wohl an den bekannten adhyāropas erinnert werden, rajjusarpavat: Nirvāṇopaniṣat i. m., im Vedāntasāras No. 34 u. No. 70; wiederum, auch zweimal, von SEXTUS EMPIRICUS vorgetragen, I. Pyrrhon. 227 u. I. Logic. 187.[114] Einem der obigen Gleichnisse nahezu wörtlich entsprechend wird magische Schöpfung vom gewaltigen Hylourgen PARACELSUS beschrieben: »... wie ein Erd in deß Hafners Hand, der macht vnd formirt darauß was er will vnd was jhn gelust«: Straßburger Ausgabe 1603 vol. I. fol. 882.[115] Zum Gleichnisse cf. Chāndogyopaniṣat VI, 14, 2; Rāmāyaṇam II, 108, 5–6.[116] Aehnlich Chāndogyopaniṣat VIII, 6, 2: Tadyathā mahāpatha ātata ubhau grāmau gacchatīmaṃ cāmuṃ ca, evamevādi.[117] Mallikā war die ebenso milde als geistvolle jüngste Gemahlin Pasenadis von Kosalo; vergl. die 87. Rede. Sie hatte, wie andere edle Gönner, Garten und Halle gestiftet. — Zur Samaṇamuṇḍikā cf. Smṛti -Stellen wie die von der śramaṇā dharmanipuṇā im Rāmāyaṇam I, 1, 55, Mhbh. XII, 320. Eine Matrone, die später in einen der geistlichen Schwesterorden eingetreten. So stehn z. B. die jinistischen Nonnen auch in der Gegenwart noch auf ziemlich hoher Stufe, wie die ausführlichen Belege im Indian Antiquary vom Oktober 1884 darthun.[118] Lies kujjhitamattā. — Zum Gleichnisse cf. die 64. Rede, im Anfang.[119] Vergl. Subālopaniṣat 1 i. f.: hṛdayāt sarvam idaṃ jāyate.[120] Der Text hat yaṃ cittaṃ sarāgaṃ sadosaṃ samoham.[121] Zu dieser typischen Bemerkung cf. das Wort vom lehrreichen Gespräche und dem heiligen Schweigen, in der Einleitung zur 26. Rede p. 161, welche Stelle noch von Parākramabāhus I. auf seiner schönen großen Galvihāre-Felseninschrift (b) l. 35, 36 wörtlich citiert ist, No. 137 von ED. MÜLLERS Ancient Inscriptions in Ceylon. — Aus gleichen Vorbedingungen zu feiernder, lautloser Versammlung, die des rechten Redners gewärtig ist, ist die Upaniṣat hervorgegangen, ja schon das Sattram, beide von √sad sitzen.[122] Der Text hat natürlich yo.[123] Siehe die 38. Rede, Seite 487–492 der Uebersetzung.[124] Zu appāṭihīrakatam bhāsitam cf. Anm. 109.[125] Dogma der Sāṃkhyās: cf. Lieder der Mönche p. 33 Anm. — Vergl. hiermit den verwandten Spruch im Cherubinischen Wandersmann I, 60

Die Seel ist ein Kristall, die Gottheit ist ihr Schein,

ein Bild, das auf eine im Mittelalter wohlbekannte Vorlage zurückweist, e. g. bei WALTHER VON DER VOGELWEIDE, im Leich v. 35.

[126] Zu kimi khajjopanako cf. Chāndogyopaniṣat, VI, 7, 5 ͠= Jātakam vol. VI. p. 371; Ancient Inscriptions in Ceylon, Obelisk No. 149 b, l. 14; TRENCKNER, Pāli Miscellany p. 59. Cf. SHAKESPEARE, Pericles, II, 3:

a glow-worm in the night,

The which has fire in darkness, none in light.

[127] Lies panassāma, cf. vol. I. p. 177 l. 20; von naśate + pra.[128] Die sīlāni und jhānāni von idha bis so sind interpolierte Iteration.[129] Lies *udekamaṇiko assa. — Cf. das Gleichniss am Ende der 5. Rede; dann ebenso der 15., welches auch in der Chāndogyopaniṣat VIII, 8 gegeben ist.[130] Die allerhand gemeinen Dinge, wie Könige u. s. w., zu Beginn der letzteren Reden öfters erwähnt (S. 290, 315, 344, 354), haben, nebenbei gesagt, ganz die nämliche großartig heitere Abweisung von POPE erfahren, zu Beginn seines Meisterwerkes:

Awake, my St. John! leave all meaner things

To low ambition, and the pride of kings.

[131] nomen gentile Vekhanasos. — Vekhanaso, von vikhanas, ist offenbar eine ältere Variante zu Vekhānaso.[132] Eine klare Bestätigung der aññadiṭṭhikenādi als karmadhārayās, p. 369, bez. 487 in No. 72, bietet Asokos X. Felsenedikt i. f.: Dukaraṃ tu kho etaṃ chudakena va janena usaṭena va añatra agena parākamena; desgl. das VI. i. f. sowie das I. Säulenedikt, Delhi-Sivalik l. 3 f. Vergl. ferner das von RHYS DAVIDS kürzlich entdeckte und von SENART besprochene Girnār-Fragment des XIII. Felsenedikts, im Journ. Roy. As. Soc. 1900 p. 435, wo in l. 5 añatra-yonesa[ṃ] zu lesen ist, d. h., wie BÜHLERS Kālsī-Version lehrt, añatra-yo (janapado) nesa[ṃ] (nikāyānaṃ yadidaṃ) baṃhmane cā samane cā. — Zur Sache cf. die 70. Rede S. 236, die 95. gegen Ende.[133] Lies mit dem siam. Texte nisinno.[134] Eine ähnliche Sage von einer solchen Stelle in der Nähe der uralten Stadt Sāṃkāśyā weist CUNNINGHAM im Archaeological Survey of India vol. I. p. 273 nach.[135] sotthisinānī ist richtig, wie in der 93. Rede; zu sotthi cf. śothas etc., nicht etwa śāṭī.[136] Auch Ghaṭīkāro gehört einem, zwar geringeren, Brāhmanengeschlechte an. Cf. infra Anm. 142.[137] Lies yāv’ etado hi pi.[138] König Kikī, der Kṛtī rājā der Purāṇen, wird ständig in Legenden, wie Vessantarajātakam i. in., als Zeitgenosse Kassapos angeführt. — Kikī-, Kṛtī-rājā entspricht unserem ‚König Karl‘, von der selben Wurzel kṛ karoti.[139] Lies mit dem siam. Texte paṇḍumudikassa; vorher, mit den anderen Mss und TRENCKNER, khādaniyam bhojaniyam. — Reis lieben die Inder bekanntlich als vorzüglichste Nahrung: »Den reinen Reis, der Kraft verleiht«, wie es in den Liedern der Mönche v. 842 heißt. So nennt auch HOMER αλφιτα μυελον ανδρων, Mehl das Mark der Männer, Od. II, 290.[140] Um kein lebendes Wesen zu verletzen. — Lies na musalena, sahatthā paṭhaviñ ca khanati.[141] Lies paṭivibhattāni.[142] Ghaṭīkāros nomen gentile: Der vom Seher Bhagu abstammt. Vergl. Dīghanikāyo No. 24.