Der oben und oft dargestellten Enkratie hat APOLLONIOS eine schöne Bestätigung ertheilt, wenn er, bei PHILOSTRAT lib. III. cap. IV., also berichtet: Ειδον Ινδους Βραχμανασ οικυντας επι της γης, και ουκ’ επ’ αυτης, και ατειχιστως τετειχισμενους, και ξυδεν κεκτηλενους, η τα παντων. Solche autoptisch gewonnene Einsicht, insbesondere noch einige Stellen der, freilich sehr verderbt überlieferten, Gespräche mit dem jinistischen arhan IARCHAS (i. e. yo’rhas ) zeigen, wie genau der große TYANEER indische Dinge erforscht hatte.

[238] Lies mit dem siam. Texte mukhā.[239] Pauṣkarasādī; der ghoṣas ist, nach den besten Mss, zu einem aghoṣī geworden, was auch sonst gelegentlich vorkommt.[240] Lies mit dem siam. Texte yathā yathā.[241] Vergl. S. 410.[242] Lies mit dem siam. Texte asambhinnā khattiyakulā.[243] Der siam. Text hat richtig pāṇena.[244] Wie oben pāṇena zu lesen; cf. den Schluss der 85. Rede.[245] Vergl. Kaṭhopaniṣat 1, 9: atithir namasyaḥ, namas te ’stu.[246] nomen gentile Kāpaṭhikos. — Zur hohen Auszeichnung, die hier, wie sonst, einem jungen hervorragenden Manne bezeugt wird, cf. Lieder der Mönche v. 486 Anm., Dhp v 260 etc.; gleicherweise von MEGASTHENES, bei STRABO p. 709, angeführt: ... ουδε τη ἡλικιᾳ των γεροντων προνομιαν διοασιν αν μη και τῳ φρονειν πλεονεκτωσι.[247] Dichter der Ṛg lieder, bekannt als Aṣṭakas, Vamrakas, Vāmadevas, Viśvāmitras, Jamadagnis, Āṉgirasas, Bharadvājas, Vāsiṣṭhas, Kaśyapas, Bhṛgus. Cf. OLDENBERG, Sacred Books of the East vol. XVII. p. 130, PISCHEL, Vedische Studien 1. Bd. p. 238 f. — Dem bhāsitam anubhāsanti, vācitam anuvācenti ist Ṛgvedas VII, 103, 5 ab homolog:

Yad eṣām anyo anyasya vācaṃ

śāktasyeva vadati śikṣamāṇaḥ.

[248] Dieses Gleichniss, in der Kaṭhopaniṣat (2, 5) und sonst kurz angedeutet, haben die Sāṃkhyās, wie so viel anderes, wörtlich übernommen, Sūtram III, 81. Es ist, nebenbei bemerkt, durch Vermittelung von MATTH. XV, 14., vom älteren BRUEGHEL auf seinem Gemälde zu Neapel meisterhaft veranschaulicht.[249] Es ist, wie der Text hat, taccham zu lesen.[250] Der Text hat richtig dhammā nijjhānaṃ khameyyuṃ etc.[251] Der letzte Theil dieses Zwiegesprächs, S. 601–604, erinnert formal, in der großartigen Monotonie, an die eddischen Fragen und Antworten, besonders im Alvíssmál.[252] Der Name Esukārī von Pāṇinis erwähnt IV, 2, 54.[253] Lies pāpiyaṃso und seyyaṃso (= śreyas, n.); dies haben auch die siṇh. Ausgaben des Dhp in v. 43.[254] Von dem Inhalte dieser und ähnlicher Reden giebt Asoko einen meisterhaften Auszug, auf dem 1. Śiddāpurer Edikte, I. 4–5: Pakamasa hi iyaṃ phale: no hīyaṃ sakye mahātpen’eva pāpotave, kāmaṃ tu kho khudakena pi pakamamiṇeṇa vipule svage sakye ārādhetave, entsprechend unserem Texte: Suddakulā ce pi... pabbajito hoti, so cādi ārādhako hoti ñāyaṃ, dhammaṃ kusalam.[255] Es sei hier bemerkt, dass die »Dreiunddreißig Götter« bereits im ältesten Ṛgvedas, als Summe der schlechthin weltlichen Götter, genannt werden, nämlich im neunten Buche, 92, 4: viśve devās: traya ekādaśasaḥ. Desgleichen in der Bṛhadāraṇyakopaniṣat III, 9, 1, 3: trayastriṃśattveva devā iti. Cf. noch MACDONELLS Vedic Mythology p. 19 (BÜHLERS Grundriss III. 1 A), und BÖTHLINGK in den Berichten der königl. sächs. Ges. d. Wissensch. vol. 51 p. 33.

Ein Kuriosum ist es, dass JAKOB BÖHME in der »Philosophischen Kugel« seinem Gotte κατ’ εξοχην die Zahl 33 gegeben hat; vielleicht auf PLATONS τριτον περι τα τριτα zurückzuführen, von dem CLEMENS ALEXANDRINUS im V. Buche der Stromata spricht, vielleicht auch auf die avestischen 33 Amṣaspands, Yaśna I, 33: zunächst aber wohl auf den gnostischen Christus als [dreiund]dreißigfachen Erlöser, dessen Erdenjahre je eine himmlische Geisteraeon doketisch symbolisieren.

[256] Cf. Anm. 14. — PINDAR, fragm. 104: Τι θεος; ὁ τι το παν.[257] Lies mit dem siam. Texte kālakato va brahmaloke upapanno. Vergl. die Meisterrede im Saṃyuttakanikāyo vol. V, p. 408–410.

Der kurzen Begrüßung der Jünger unter sich, S. 615, steht nach außen der solemne Empfangsgruß gegenüber, so zu sagen der feierliche Königsgruß, wie er z. B. in der letzten Rede des vorhergehenden Buches ausgesprochen, rājā... vandati, appābādham... phāsuvihāram pucchati, und der zu Beginn der Bairāter Inschrift wörtlich wiederkehrt, wo Asoko als König von Magadhā, ganz wie vor ihm Bimbisāro und Pasenadi von Kosalo, den Mönchen zunächst ehrerbietigen Gruß darbringt, lājā... abhivādemānaṃ āhā, und Gesundheit und Wohlsein wünscht, apābādhataṃ ca phāsuvihālataṃ ca, um erst dann auf Wichtiges überzugehn.

[258] Diese und noch andere hochberühmte Brāhmanen treten namentlich im letzten Buch der Bruchstücke der Reden recht anschaulich hervor.[259] Lies mit dem siam. Texte vattasampanno.[260] Vergl. Manus IX, 309.[261] Lies aññamaññāhi.[262] Lies:

Paccattaṃ sasarīresu