»In der That hat dich, Bhaddāli, ein Vergehn überkommen, wie einen Thoren, wie einen Irren, wie einen Missrathenen, der du, wo ich ein Regelmaaß angegeben, wo die Jüngerschaft die Regel angenommen, von deinem Unvermögen gesprochen hast. Den Umstand aber, Bhaddāli, hast du wohl nicht beachtet: ›Der Erhabene weilt in Sāvatthī, und der Erhabene wird von mir erfahren: ‚Bhaddāli, heißt es, der Mönch, kommt im Meisterorden der Regel nicht vollkommen nach.‘‹ Diesen Umstand nun hast du, Bhaddāli, wohl nicht beachtet. Den Umstand aber, Bhaddāli, hast du wohl nicht beachtet: ›Gar viele Mönche bringen die Regenzeit in Sāvatthī zu, {439} und auch diese werden von mir erfahren: ‚Bhaddāli, heißt es, der Mönch, kommt im Meisterorden der Regel nicht vollkommen nach.‘‹ Auch diesen Umstand hast du, Bhaddāli, wohl nicht beachtet. Den Umstand aber, Bhaddāli, hast du wohl nicht beachtet: ›Gar viele Nonnen bringen die Regenzeit in Sāvatthī zu, und auch diese werden von mir erfahren: ‚Bhaddāli, heißt es, der Mönch, kommt im Meisterorden der Regel nicht vollkommen nach.‘‹ Auch diesen Umstand hast du, Bhaddāli, wohl nicht beachtet. Den Umstand aber, Bhaddāli, hast du wohl nicht beachtet: ›Gar viele Anhänger, gar viele Anhängerinen befinden sich in Sāvatthī, und auch diese werden von mir erfahren: ‚Bhaddāli, heißt es, der Mönch, kommt im Meisterorden der Regel nicht vollkommen nach.‘‹ Auch diesen Umstand hast du, Bhaddāli, wohl nicht beachtet. Den Umstand aber, Bhaddāli, hast du wohl nicht beachtet: ›Gar viele und verschiedene Büßer, Asketen und Priester, bringen die Regenzeit in Sāvatthī zu, und auch diese werden von mir erfahren: ‚Bhaddāli, heißt es, der Mönch, ein Jünger des Asketen Gotamo, einer der Oberen, kommt im Meisterorden der Regel nicht vollkommen nach.‘‹ Auch diesen Umstand hast du, Bhaddāli, wohl nicht beachtet.«

»Ein Vergehn, o Herr, hat mich überkommen, wie einen Thoren, wie einen Irren, wie einen Missrathenen, der ich, wo der Erhabene ein Regelmaaß angegeben, wo die Jüngerschaft die Regel angenommen, von meinem Unvermögen gesprochen habe! So möge mich, o Herr, der Erhabene das Vergehn als Vergehn bekennen lassen, um in Zukunft an mich zu halten.«

»In der That hat dich, Bhaddāli, ein Vergehn überkommen, wie einen Thoren, wie einen Irren, wie einen Missrathenen, der du, wo ich ein Regelmaaß angegeben, wo die Jüngerschaft die Regel angenommen, von deinem Unvermögen gesprochen hast. Was meinst du wohl, Bhaddāli: es sei hier ein Mönch ein Beiderseiterlöster, und ich spräche also zu ihm: ›Geh’ mir, du Mönch, und steige in Staub hinein‹: würde der nun hineinsteigen, oder aber seine Schritte anderswo hinlenken oder ›Nein‹ sagen?«

»Das nicht, o Herr!«

»Was meinst du wohl, Bhaddāli: es sei hier ein Mönch ein Weisheiterlöster, sei ein Körperzeuge, ein Aufgeklärter, ein Gläubigerlöster, ein Wissendergebener, sei ein Gläubigergebener[46], und ich spräche also zu ihm: ›Geh’ mir, du Mönch, und steige in Staub hinein‹: würde der nun hineinsteigen, oder aber seine Schritte anderswo hinlenken oder ›Nein‹ sagen?«

»Das nicht, o Herr!«

»Was meinst du wohl, Bhaddāli: bist du etwa damals ein Beiderseiterlöster gewesen, oder ein Weisheiterlöster, {440} oder ein Körperzeuge, oder ein Aufgeklärter, oder ein Gläubigerlöster, oder ein Wissendergebener, oder ein Gläubigergebener?«

»Freilich nicht, o Herr!«

»Bist du, Bhaddāli, damals nicht hohl und leer und verlassen gewesen?«

»So ist es, o Herr! Ein Vergehn, o Herr, hat mich überkommen, wie einen Thoren, wie einen Irren, wie einen Missrathenen, der ich, wo der Erhabene die Regel des Ordens angegeben, wo die Jüngerschaft die Regel angenommen, von meinem Unvermögen gesprochen habe! So möge mich, o Herr, der Erhabene das Vergehn als Vergehn bekennen lassen, um in Zukunft an mich zu halten.«