und während an anderen Stellen Systeme ineinander gerieten und ein Weltbrand sich entzündete, dessen Explosionen Garben von Sternschnuppen bis in den Glutschlund des Brahma schleuderten;
während die Donnerschläge der zusammenbrechenden und ineinanderstürzenden Harmonien--das Todesröcheln der Sphärenmusik--immer furchtbarer von Himmelsgegend zu Himmelsgegend rollten und widerhallten:--
teilte Vasitthi unverstört, in gemessener Weise, Kamanita ihre letzten irdischen Erlebnisse mit.
[XL. IM KRISHNAHAIN]
eit jenem ersten Abend versäumte ich keine Gelegenheit, um den Krishnahain zu besuchen und durch die Worte des Erhabenen oder eines seiner großen Schüler tiefer in die Lehre eingeführt zu werden.
Während mein Gemahl nun noch abwesend war, stieg die Furcht der Bürger Kosambis vor dem Räuber Angulimala von Tag zu Tag. Gerade dadurch, daß von neuen Taten nichts verlautete, wurde die Phantasie aufgeregt. Plötzlich verbreitete sich das Gerücht, Angulimala wolle eines Abends den Krishnahain überfallen und die dort zum Besuch versammelten Bürger, ja wohl gar den Buddha selbst entführen. Dadurch steigerte sich die Erregung der Gemüter fast bis zum Aufruhr. Man sagte sich, daß, wenn durch verruchte Räuberhände dem Erhabenen vor Kosambi ein Leid geschähe, dann würde der Zorn der Götter die ganze Stadt treffen.
Ungeheure Menschenmengen wogten durch die Straßen, und, vor dem königlichen Palast sich sammelnd, verlangten sie drohend, daß König Udana dies Unheil abwenden und Angulimala unschädlich machen solle.
Am folgenden Tage kehrte Satagira zurück.
Er überhäufte mich sofort mit Lob wegen meines guten Rats, dem er es allein danken wollte, daß er heil nach Hause kam. Vajira, seine zweite Frau, die mit ihrem Söhnlein auf dem Arm erschien, um ihn zu bewillkommnen, wurde kurz abgefertigt: er habe mit mir noch Wichtiges zu besprechen.