"Und dir, Vasitthi, gebe ich an der Schwelle dieses zerfallenden Heiligtums des sechzehntausendeinhundertfachen Bräutigams zum Meingedenken und zum Durchdenken unter dem Laubdache dieses Sinsapawaldes, von dem du ein Blatt am Herzen und einen Schatten im Herzen trägst--folgenden Spruch: 'Überall, wo Liebe entsteht, entsteht auch Leid.'"

"Ist das Alles?" fragte ich törichterweise.

"Alles und genug."

"Und ist es, o Herr, gestattet, wenn ich mit dem Spruche zu Ende bin, wenn ich mir den Sinn völlig zu eigen gemacht habe, zum Erhabenen zu pilgern, um einen neuen Spruch zu empfangen?"

"Es ist gestattet, wenn du noch das Bedürfnis hast, den Erhabenen zu fragen."

"Wie sollte ich nicht das Bedürfnis haben? Du bist ja, o Herr, unsere Zuflucht."

"Nimm deine Zuflucht zu dir selber, nimm deine Zuflucht zur Lehre!"

"Das will ich. Doch du, o Herr, bist ja das Selbst der Jünger, bist die lebendige Lehre. Und du hast ja gesagt: es ist gestattet."

"Wenn dich der Weg nicht müht."

"Kein Weg kann mich mühen."