Sie: »Was willst Du, mein guter Sohn?«
Er: »Legt mich mit in sein Grab! Ja? Und zieht ihm den schrecklichen Pfahl aus der Brust!«
Sie versprach es ihm mit Händedruck und Kuß.
Er: »O, bei ihm muß es sich so süß liegen im Grabe!« – –
Da kam Mitternacht heran. Auf einmal verklärten sich seine Züge. Hob ein wenig den Kopf, als horche er. Mit glänzenden Augen schaute er nach dem Fenster und nach den Zweigen des Fliederbaums.
»Sieh, Mutter, da kommt er!« – –
Das waren seine letzten Worte. Da brachen ihm die Augen.
Sank in die Kissen zurück und entschlief.
Und sie taten, wie er gebeten.