Erster Wagöer: »Seht! Er liegt noch so, wie wir ihn hingelegt.«
Weise Frau: »Weil er sich jedesmal wieder in die alte Stellung legt.«
Zweiter Wagöer: »Sein Gesicht ist ja fast frischer als sonst.«
Weise Frau: »Kein Wunder. Dafür ist Hars Gesicht jetzt desto blasser.«
Har stieg hinab und warf sich nochmals über die geliebte Leiche.
»Manor! Manor!« rief er mit angsterfüllter Stimme. »Sie wollen Dich pfählen. Manor, erwache! Schlage die Augen auf! Dich ruft dein Har!«
Aber er schlug die Augen nicht auf. Regungslos lag er unter Hars Umarmung, wie vor zwölf Tagen am Strande auf dem Stroh.
Har wollte ihn nicht loslassen. Sie rissen ihn weg. Setzten Manor die Spitze des Pfahls auf die Brust. Aechzend wandte sich Har. Fiel der Mutter um den Hals. An ihrer Schulter barg er sein Gesicht.
»Mutter!« rief er aus, »warum hast du mir das getan!«
Die flache Rückseite der Axt hörte er niederfallen auf den Pfahl und den Pfahl stöhnen. Ein schwerer Schlag; noch ein Schlag und noch ein halb Dutzend Schläge.