1. „Eile, daß du zum Urlicht zurückkehrst, zum Glanze deines himmlischen Erzeugers, von dem deine Seele ausgeflossen ist.“

2. „Das Göttliche erfülle deine Seele!
Den Blick zum Himmel stets gewendet!“[227]

3. „Eile zum Licht des Vaters, von welchem deine Seele ausgeflossen ist.“

Der Anonymus und Plethon deuten diesen Spruch übereinstimmend dahin, daß die Gottheit das höchste Licht, und in diese Lichtheimat zurückzukehren das einzige Verlangen der Seele sein müsse. Psellos dagegen sagt etwas abweichend:

„Die Seele entwickelt drei Kräfte: Verstand, Gedächtniß und Urtheilskraft; diese drei Potenzen vereinige, um über das Wesen der Gottheit nachzudenken und sich mit dieser zu vereinigen.“

Bis hierher haben wir in der Aufeinanderfolge der Aphorismen einen gewissen Zusammenhang beobachten können. Jetzt aber folgt ein dem Sinn nach gar nicht verwandter Spruch, was auf einen verloren gegangenen Teil des den drei Bearbeitungen zu Grunde liegenden Originals deutet. Dieser in der ersten Fassung als siebenter folgende Aphorismus ist bei Psellos der achtundzwanzigste und bei Plethon der achte. Sein Wortlaut ist der Reihenfolge nach:

1. „Jene beweint die Erde sammt ihren Kindern.“

2. „Die Erde klagt fortwährend über sie und ihre Kinder.“

3. „Sie beweint die Erde und mit ihnen zugleich ihre Kinder.“

Plethon kommentiert diesen Spruch folgendermaßen: