Der erste Kommentar ist nichtssagend. Psellos bemerkt:

„Die gestaltlose, d. h. die von der Materie sich abwendende Seele halte die Zügel des Feuers. Sie soll sich nämlich in den Besitz des zum ewigen Licht führenden Mittels setzen. Wer die Zügel schlaff hält, dessen gute Vorsätze erschlaffen, und er fällt wieder der Erde anheim.“

Der vierundzwanzigste, bei Psellos dreizehnte Spruch hat den Wortlaut:

„Wenn du das heilige Feuer aller Gestalt ledig durch die Tiefen des ganzen Weltalls wirst schimmern sehen, so horche auf den Ton des Feuers.“

Bei Psellos heißt es:

„Wenn du gewahrst des heiligen Feuers Strahl,
Das doch Gestalt nicht hat, der Unterwelt auch leuchtend,
Dann horche auf des Feuers Ton!“

Der erste Kommentator giebt folgende Auslegung:

„Das gestaltlose Feuer ist die Gottheit selbst, welche alle Räume der Welt durchdringt. Auf ihr Flüstern achte du!“

Psellos bemerkt:

„Dieses Feuer ist das göttliche Licht, weil es keine Gestalt hat. Wenn dieses den Seher erleuchtet, daß er im Geist der Erde Tiefen durchschaut, dann vertraue er seinen Eingebungen.“