Der fünfundzwanzigste Aphorismus lautet bei dem Anonymus und Psellos:

1. „Die Seele des Menschen trägt die Spuren ihrer göttlichen Abkunft in sich.“

2. „Eile zum Lichte zu gelangen, zu den Strahlen des Vaters, von welchem deine Seele ausgeflossen ist.“

Beide Commentare sind nichtssagend, weil der Aphorismus für sich spricht.

Der sechsundzwanzigste Aphorismus in der ersten Fassung und zweiunddreißigste bei Psellos lautet:

1. „Vernimm, was sich durch den Verstand fassen läßt, denn dies ist über die Vernunft.“

2. „Wisse, das durch den Geist Wahrnehmbare kann vom Verstande nicht begriffen werden.“

Der erste Kommentar lautet:

„Obschon der Schöpfer die Bilder der unsichtbaren Dinge dir eingegeben hat, so bestehen sie in deiner Seele doch nur durch das Vorstellungsvermögen; trachte du aber danach, sie in der Wirklichkeit zu besitzen, d. h. dich nach dem Tode des Leibes mit dem Urgeist, dem nichts verborgen ist, zu vereinigen.“