[595] Von κυκᾷν d. h. eine Mischung, die durch Schütteln entstanden. Er ist teils Medizin, teils Zaubermittel, κῦφι bei den egyptischen Mysterien. Bildlich nennen die Philosophen das kosmische Ineinander der Elemente bisweilen Kykeon, so Heraclit b. Lucian, vit. auct. § 15. Vgl. Preller, Demeter und Persephone. S. 98.
[596] Man enthielt sich von Geflügel, Fischen und Bohnen, der Granaten und Äpfel. Vgl. du Prel, Mystik der alten Griechen, S. 104, der hier einen Zusammenhang mit „Mediumität“ vermuten möchte.
[597] Nach Preller ist Jambe nichts als eine Personifikation des Jambus in der Bedeutung des Spottgedichts.
[598] Preller, a. a. O. S. 138. not. 22. Näheres siehe später!
[599] Besonders verstand man es auch, energische Lichteffekte durch Wechsel von Licht und Finsternis zu erzielen.
[600] Fragm. 116.
[601] Orphica No. 40.
[602] Ganz richtig ist diese Worterklärung nicht; Gesetzgeberin würde eigentlich Thesmothetes heißen. φορος bezieht sich auf das Tragen der Satzungen im körperlichen Sinne; die Weiber trugen nämlich die „Gesetze“ der Ceres und ihre Symbole in Prozession herum.
[603] „Nicht Liebe überhaupt erregte und förderte Ceres, gleich der Afrodite nur die treue Turteltaube war ihr angenehm; nur die Liebe des ehelichen Paares erfreute sich ihrer Segnungen. Diese beziehen sich dann auf dieselben Stufen weiblicher Passivität, welche Demeter selbst, freilich nur gleichsam, doch alljährlich zu ertragen hat. Denn Säen und Pflügen schien den Griechen ein Schwängern der Erde zu sein; die Göttin Erde selbst schien um die Saatzeit den Keim neuer Pflanzung in brünstiger Liebe aufzunehmen (ad conceptum impetus terrae Plin. N. H. 18.) Preller, Demeter S. 354.“
[604] Preller, a. a. O. S. 339.