[605] Nach Mommsens Heortologie sollen heute noch Badegewohnheiten der Mohammedanerinnen an die Gebräuche der Thesmophorien erinnern; unter allerhand Neckereien und Scherzen fahren die Türkinnen ans Meer, nehmen Speisen und Getränke mit und ergötzen sich nach dem Bade in ausgelassenster Weise.

[606] κτείς bedeutet wörtlich zunächst Kamm, dann eine Muschelart (Kamm-Muschel). Diese letztere Bedeutung führt dann weiter: Vgl. Hofmann v. Hofmannswaldau, die Schooß der Geliebten:

„Man sagt, die Venus sei ihr Wesen zu verstellen
Nicht nach gemeiner Art, vielmehr aus Meereswellen
In einer Muschel Helm empfangen und gezeugt,
Wo sie des Meeres Schaum gewieget und gesäugt.
Wer glaubet dieses nicht, der Venus' Thun erwäget?
Weil aber eine Schooß der Muschel Bildniß träget,
Glaub ich, daß Venus zwar, was sie ans Licht gebracht,
Hernach zu einer Schooß der ganzen Welt gemacht;
Daß, als die Herrscherin ihr Muschelschiff verlassen,
Sie, aller Menschen Herz in diesen Schrein zu fassen,
Die Muschel in den Schooß der Weiber eingeschränkt
Und sich durchgehends selbst zur Wohnung nachgesenkt!“

[607] Preller, a. a. O. 346.

[608] Die Vierfaltigkeit, die Urgottheit.

[609] Des Urgeistes.

[610] Des unendlichen Raumes.

[611] Die Weltkugel.

[612] Der Urgottheit.

[613] Aristoteles de coelo IV, 203. 8b. 35.