»In demselben Hause, in welchem du wohnst.«
»Bei dem Scheik el Belet?«
»Nein, sondern bei einem Manne aus Istambul, der zwei Tage mit mir gefahren und hier ausgestiegen ist. Er hat dort eine Stube für sich und einen Platz für seinen Diener gemietet.«
»Was ist er?«
»Ich weiß es nicht; er hat es mir nicht gesagt.«
»Aber sein Diener konnte es sagen.«
Der Kapitän lachte, was sonst seine Angewohnheit nicht war.
»Dieser Mensch ist ein Schelm, der alle Sprachen gehört hat und doch von keiner sehr viel lernte. Er raucht, pfeift und singt den ganzen Tag und giebt, wenn man ihn fragt, Antworten, welche heute wahr und morgen unwahr sind. Ehegestern war er ein Türke, gestern ein Montenegriner, heute ist er ein Druse, und Allah weiß es, was er morgen und übermorgen sein wird.«
»So wirst du also nicht zu mir kommen?«
»Ich komme, nachdem ich eine Pfeife mit dem andern geraucht habe. Allah behüte dich; ich habe noch zu arbeiten.«