»Das Volk soll hinaus und in seine Häuser gehen!« gebot er. »Ich werde mir die Sache überlegen und am Nachmittage das Gericht halten. Ihr alle aber seid meine Gefangenen!«
Die Khawassen trieben die Zuschauer mit Stockschlägen hinaus; sodann wurde Abrahim-Mamur mit der Mannschaft des Sandal gefangen abgeführt, und schließlich schaffte man auch uns fort, nämlich in den Hof des Gebäudes, in welchem wir uns ungestört bewegen durften, während einige Khawassen, am Ausgange postiert, uns zu bewachen schienen. Nach einer Viertelstunde aber waren sie verschwunden.
Ich ahnte, was der Sahbeth-Bei beabsichtigte, und trat zu Isla Ben Maflei, welcher neben Senitza am Brunnen saß.
»Denkst du, daß wir heute unsern Prozeß gewinnen werden?«
»Ich denke gar nichts; ich überlasse alles dir,« antwortete er.
»Und wenn wir ihn gewinnen, was wird mit Abrahim geschehen?«
»Nichts. Ich kenne diese Leute. Abrahim wird dem Bimbaschi Geld geben oder einen der kostbaren Ringe, die er an den Fingern trägt, und der Baschi wird ihn laufen lassen.«
»Wünschest du seinen Tod?«
»Nein. Ich habe Senitza gefunden, das ist mir genug.«
»Und wie denkt deine Freundin darüber?«