»Gieb es ihr,« antwortete ich ernsthaft.
»Gut, sie soll es haben! Aber wird sie es mir auch wiedergeben, wenn sie meine Frau nicht mehr ist?«
»Sie wird es behalten.«
»Allah kerihm, Gott ist gnädig; er wird mich nicht um das meinige kommen lassen! Was soll ich thun, Sihdi?«
»Wenn dir das Adeschlik so lieb ist, so gieb ihr etwas anderes!«
»Was denn? Ich habe weiter nichts. Ich kann ihr doch weder meinen Turban, noch meine Flinte, noch die Nilpeitsche geben!«
»So gieb ihr nichts.«
Er schüttelte sehr besorgt den Kopf.
»Auch dies geht nicht an, Sihdi. Sie ist meine Braut und muß irgend etwas erhalten. Was sollen die Ateïbeh von dir denken, wenn dein Diener ein Weib nimmt, ohne es zu beschenken?«
Ah! Der Schlaukopf fand sich also bewogen, an meinen Ehrgeiz und infolgedessen natürlich auch an meinen Beutel zu appellieren.