»Es ist dein heimlicher Wunsch, Mekka zu betreten?«
»Wer sagt dir das?«
»Ich selbst. Antworte mir!«
»Ich wünsche allerdings, die Stadt sehen zu können.«
»Das ist sehr gefährlich; aber ich will mich rächen und habe dich deshalb an diesen Ort geführt. – Würdest du die Gebräuche mitmachen, wenn du in Mekka wärest?«
»Es wäre mir lieb, dies vermeiden zu können.«
»Du willst deinen Glauben nicht beleidigen und thust recht daran. Gehe nach Mekka; ich werde hier auf dich warten!«
War dies nicht sonderbar? Sie wollte sich am Islam dadurch rächen, daß sie seine heiligste Stätte durch den Fuß eines Ungläubigen entweihen ließ. Als Missionär hätte ich hier eine Aufgabe lösen können – freilich nur mit großem Aufwande an Zeit und Mühe; als »Weltbummler« war mir dies unmöglich.
»Wo liegt Mekka?« fragte ich.
»Wenn du diesen Berg überschreitest, siehst du es im Thale liegen.«