»Ich weiß den Ort,« antwortete die Ateïbeh. »Auch du kennst ihn, Halef; denn mein Vater, der Scheik, hat ihn dir gesagt für den Fall, daß du uns nicht mehr im Lager angetroffen hättest.«
»Du meinst die Höhle Atafrah?«
»Ja. Hanneh hätte dich hingeführt. Diese Höhle ist nur den Anführern der Ateïbeh bekannt, und diese sind jetzt nicht dort zugegen. Kommt, helft mir den Gefangenen binden.«
Sechs Händen war es nicht schwer, ihn auf das Kamel zu befestigen, welches mich vom Lager aus bis in die Nähe der Stadt getragen hatte. Alles, was Abu-Seïf bei sich trug, nahm die Tochter Maleks zu sich; dann stiegen wir wieder auf und eilten dem Südosten zu.
So war ich denn glücklich entkommen. Ich dachte jetzt nicht, daß ich Mekka noch einmal sehen würde, und verspare daher die Beschreibung der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten bis später.
Unterwegs hatte ich von den Vorwürfen Halefs zu leiden.
»Sihdi,« meinte er, »habe ich dir nicht gesagt, daß kein Ungläubiger die heilige Stadt besuchen darf? Du hättest beinahe das Leben verloren!«
»Warum schlugst du mir meine Bitte ab, als ich Wasser verlangte?«
»Weil ich sie nicht erfüllen durfte.«
»Nun habe ich mir das Wasser selbst geholt!«