»Wohl, du willst es nicht anders. Ich werde meine Stute reiten, um alles sehen zu können.«

»Erlaube mir zuvor, den Hengst zu probieren!«

»Thue es!«

Ich saß auf, und während der Scheik diejenigen bestimmte, welche mich fangen sollten, merkte ich, daß ich mich auf den Hengst ganz und gar verlassen konnte. Dann sprang ich wieder ab und entfernte den Sattel. Das stolze Tier merkte, daß etwas Ungewöhnliches im Gange sei; seine Augen funkelten, seine Mähne hob sich, und seine Füßchen gingen wie die Füße einer Tänzerin, welche versuchen will, ob das Parkett des Saales »wichsig« genug zum Contre sei. Ich schlang ihm einen Riemen um den Hals und knüpfte eine Schlinge an die eine Seite des fest angezogenen Bauchgurtes.

»Du entferntest den Sattel?« fragte der Scheik. »Wozu diese Riemen?«

»Das wirst du sehr bald sehen. Hast du die Wahl unter deinen Kriegern getroffen?«

»Ja; hier sind zehn!«

Sie saßen bereits auf ihren Pferden; ebenso stiegen alle Araber auf, welche sich in der Nähe befanden.

»So mag es beginnen. Seht ihr das einzelne Zelt, sechshundert Schritte von hier?«

»Wir sehen es.«