»Draußen rechts vor den Zelten. Holt ihn euch!«

Die meisten der Anwesenden eilten fort. Das hatte ich gewünscht.

»Wem gehört die Haut des Löwen?« frug der Scheik mit lüsternem Blick.

»Darüber wollen wir in deinem Zelte beraten. Tretet ein!«

Alle folgten mir; es waren wohl nur zehn oder zwölf Männer da. Gleich beim Eintritt erblickte ich meine anderen Waffen; sie hingen an einem Pflock. Mit zwei Schritten stand ich dort, riß sie herab, warf die Büchse über die Schulter und nahm den Stutzen in die Hand. Die Löwenhaut war mir infolge ihrer Größe und Schwere sehr hinderlich; aber es mußte doch versucht werden. Rasch stand ich wieder unter dem Eingang des Zeltes.

»Zedar Ben Huli, ich habe dir versprochen, mit dieser Büchse nur auf den Löwen zu schießen – – –«

»Ja.«

»Aber auf wen ich mit diesem anderen Gewehr schießen werde, das habe ich nicht gesagt.«

»Es gehört hierher. Gieb es zurück.«

»Es gehört in meine Hand, und die wird es behalten.«