»Ah!«
»Ja. Dir wird dies leichter werden, als einem meiner Leute. Ich weiß, daß die Offiziere der Franken klüger sind als die unsrigen, obgleich ich selbst ein Oberst gewesen bin und dem Padischah große Dienste geleistet habe. Ich würde dich ersuchen, dir die Gegenden der Dschesidi anzusehen; aber dazu ist es schon zu spät. Ich habe von ihnen bereits das, was ich brauche.«
Diese Worte gaben mir die Überzeugung, daß ich vorhin ganz richtig vermutet hatte. Die in Kufjundschik versammelten Truppen standen bereit, über die Teufelsanbeter herzufallen. Er fuhr fort:
»Du wirst ihr Gebiet sehr schnell durchreisen und nicht etwa warten bis zu dem Tage, an welchem sie ihr großes Fest feiern.«
»Welches Fest?«
»Das Fest ihres Heiligen; es wird am Grabe ihres Scheik Adi gefeiert. Hier hast du deine Schreiben. Allah sei bei dir! Zu welcher Zeit wirst du morgen früh die Stadt verlassen?«
»Zur Zeit des ersten Gebetes.«
»Die zehn Khawassen sollen dann in deiner Wohnung sein.«
»Herr, ich habe an zweien genug.«
»Das verstehst du nicht. Zehn sind besser als zwei; das merke dir. Du sollst fünf Arnauten und fünf Baschi erhalten. Kehre bald zurück und vergiß nicht, daß ich dir meine Liebe geschenkt habe!«