»Fürchten? Agha Halef Omar, hast du vielleicht einmal gehört, daß ein Arnaute sich gefürchtet hat? Oder ist vielleicht ein Merd-es-Scheïtan, ein Mann des Teufels, der Scheïtan selbst? Sage dem Emir, daß wir bereit sind, ihn zu empfangen!«
Nach einer Weile ließ ich mein Pferd vorführen und trat hinaus. Die zehn Mann standen in Achtung vor mir, ein jeder bei dem Kopfe seines Pferdes. Ich nickte nur, stieg auf und winkte, mir zu folgen. Der kleine Trupp setzte sich in Bewegung.
Wir ritten über die Schiffbrücke hinüber und befanden uns dann am linken Ufer des Tigris außerhalb der Stadt Mossul. Dort erst rief ich den Onbaschi an meine Seite und fragte ihn dann:
»Wem dienst du jetzt, mir oder dem Pascha?«
»Dir, o Emir.«
»Ich bin mit dir zufrieden. Schicke mir den Buluk Emini her.«
Er ritt zurück, und dann kam der kleine Dicke.
»Dein Name ist Ifra? Ich habe gehört, daß du ein tapferer Krieger bist.«
»Sehr tapfer!« versicherte er mit seiner Trompetenstimme.
»Du kannst schreiben?«