»So geht es ihm stets!« hörte ich den Onbaschi zu Halef sagen.

»Wir müssen ihm nach,« antwortete dieser; »sonst verlieren wir ihn.«

»Den?« lachte der Arnaut. »Es wäre nicht schade um ihn. Aber sorge dich nicht! Es ist ihm schon tausendmal passiert, und niemals ging er verloren.«

»Aber warum reitet er diese Bestie?«

»Er muß.«

»Muß? Warum?«

»Der Jüsbaschi[188] will es. Er macht sich einen Spaß mit Ifra und dem Esel.«

[188] Hauptmann, Befehlshaber von hundert Mann.

Als wir zwischen Kufjundschik und dem Kloster des heiligen Georg hindurch waren, sahen wir den Buluk Emini vor uns halten. Er ließ mich herankommen und rief bereits von weitem:

»Herr, hast du vielleicht geglaubt, daß der Esel mit mir durchgegangen ist?«