»Das sollst du auch nicht; das wäre ja auch gar nicht möglich, denn auf einen Geist kann sich niemand setzen.«

»Auf wem soll ich denn reiten?«

»Auf deinem Esel.«

Er sah mich mit einem ganz verwirrten Blick an.

»Aber mein Esel ist doch ein Geist; du hast es ja gesagt!«

»Das war nur Scherz.«

»O, du sagst dies nur, um mich zu beruhigen!«

»Nein, sondern ich sage es, weil es mir leid thut, daß du dir meinen Scherz so zu Herzen nimmst.«

»Effendi, du willst mich wirklich nur trösten! Warum ist der Esel so oft mit mir durchgegangen? Warum hat er mich so vielmal heruntergeworfen? Weil er gewußt hat, daß er kein Esel ist und daß ich der Sohn seines Sohnes bin. Und warum hat der Stein sofort geholfen, als ich that, was dir die Seele des Esels anbefohlen hat?«

»Sie hat mir nichts anbefohlen, und warum mein Mittel geholfen hat, das will ich dir sagen. Hast du niemals bemerkt, daß der Hahn die Augen schließt, wenn er kräht?«