»Herr, thue es nicht!«

»Warum nicht?«

»Bist du ein Dschesidi?«

»Nein.«

»Warum willst du mich dann nach dem Dorfe schaffen?«

»Das will ich dir sagen: du bist ein türkischer Soldat, ein Spion.«

Er erbleichte.

»Du irrst, Herr! Wenn du kein Dschesidi bist, so laß mich frei!«

»Dschesidi oder nicht; vorwärts!«

Er krümmte sich unter meinem Griffe, aber er mußte mit. Ich zwang ihn sogar, meine Wäsche zu tragen. Wir erregten kein geringes Aufsehen, als wir das Dorf erreichten, und eine ziemliche Menschenmenge folgte uns nach der Wohnung des Beys. Er befand sich im Selamlük, wohin ich auch den Fremden schaffte. Unweit der Thüre stand, ohne daß der Gefangene ihn bemerkte, mein Baschi-Bozuk, der eine sehr überraschte Miene machte, als wir an ihm vorübergingen. Er mußte ihn kennen.