»Warum nicht?«

»Ich habe eine Blutrache da droben in den kurdischen Bergen; ich muß verschweigen, wer ich bin und wie ich heiße.«

»Seit wann hat ein Kol Agassi mit der Blutrache der freien Kurden zu thun?« fragte ich ihn.

Er wurde noch bleicher als vorhin am Bache.

»Kol Agassi? Was meinest du?« fragte er dennoch beherzt.

»Ich meine, daß ich Nasir Agassi, den Vertrauten vom Miralai Omar Amed, so genau kenne, daß ich mich nicht täuschen lasse.«

»Du – du – – du kennst mich? Wallahi, so bin ich verloren; das ist mein Verhängnis!«

»Nein; es ist dein Kismet nicht. Gestehe aufrichtig, was du hier thatest, so wird dir vielleicht nichts geschehen!«

»Ich habe nichts zu sagen.«

»Dann bist du verl– – –«