„Unsinn! Das kümmert mich nicht. Es laufen Hunderttausende in der Freiheit herum, die in das Zuchthaus gehören! Nein, das ist es nicht. Ich habe ganz andere Gründe. Sie bekommen meine Tochter nicht!”
Er rief das sehr laut aus.
„Oho!” antwortete ich.
„Oho? Hier gibt es kein Oho! Ich wiederhole Ihnen, Sie bekommen meine Tochter nicht!”
Er stampfte bei jedem dieser Worte, um ihren Eindruck zu verstärken, mit dem Spazierstock auf den Boden. Es juckte mir förmlich in der Hand, sie ihm auf die Achsel zu legen und ihm lachend zu sagen: „Gut, so behalten Sie sie!” Aber dagegen bäumte sich das väterliche Erbteil in mir auf, der zähe, unbedachte Zorn, der niemals das Richtige tut. Ich brauste nun auch auf:
„Wenn ich sie nicht bekomme, so nehme ich sie mir!”
„Versuchen Sie das!”
„Ich werde es nicht nur versuchen, sondern ich werde es tun, wirklich tun!”
Da lachte er.
„Sie werden sich nicht zu mir wagen. Ich verbitte mir von jetzt an jeden Besuch!”