So hat die Fuchsin neulich auch gsagt: „Wir haben keine Kinder, weil wir keine haben wollen.“ Und in der Truhe schon brav fleißig das Häubl und die Fatsche vorgrichtet; daß nur alles gleich da ist, wenn etwas kommt. Schlägt eine Lache auf Aber es ist halt nix kommen.

Weib
zu innerst getroffen gegen den Jäger auf

Sie, Kerl; Sie ganz brutaler. Kann das Weinen kaum unterdrücken; stellt sich abseits mit dem Kopf an die Wand.

Jäger

So. Jetzt haben Sie auch eins am Schädl. Ihnen kommt man schon auch noch aufs Nackte. Sie werden noch lang nit einen Grenzjäger foppen. Da er einen unterdrückten Schluchzer hört, geht er auf das Weib zu Jetzt hab ich Ihnen weh getan. Aber Sie haben zuerst angfangen. Sonst hätt ich das gwiß nit gsagt.

Weib
hebt den Kopf und trocknet sich die Augen; dann sich gegen den Jäger wendend

Und wenns schon so ist mit dem Häubl und der Fatschn? Bin ich dran schuld? Muß ich mich da schamen? Reckt sich vor dem Jäger in ihrer ganzen wüchsigen Kraft und Jugend Ist mein Leib so krepierlich? Weist ihre Brust Oder hab ich da vorn eine Bretterwand, daß etwa ein Kind nix zum Lutschen hätt?

Jäger
hat das Weib mit den Augen verschlungen; dann

Ihr Mann soll sich schamen; das ist ja kein Mann; verächtlich nur so ein Schneider.

Weib