Ach was; lassen Sie mir meinen Mann in Ruh, Sie junger Grasbeißer. Lobt auffällig ihren Mann, in der Absicht, den Jäger aufzustacheln Und grad, weil er so schwach ist und Hilf braucht — ja, Herr Jäger, mit Verlaub; grad darum hab ihn gern; und nur ihn mag ich; und sonst gar niemand; und er ist, wie mein Kind: Wenn er krank ist, tu ich ihn pflegen; und wenn ihm in der Nacht die Decke vom Bett rutscht, dann deck ich ihn wieder zu, damit er sich nit verkühlt.
Jäger
aufgestachelt; kann sich nicht mehr halten
Meintwegen setzen Sie ihn auch noch aufs Topferl. In aufwallendem Zorn Was kümmert denn mich das Klappermanndl; das zaunmarterdürre? Schlägt mit der Faust auf den Tisch.
Herr Jäger; warum haben denn Sie so eine Wut auf mein Mann? Er hat Ihnen doch gar nix getan. Dann Und schlagen Sie mir den Tisch da auch noch zu Brocken, ja? So einen, wie Sie sollt man gar nit frei umlaufen lassen; sieht ihn an; mit grausamer Lust an die Kette sollt man Sie legen, wie einen Tanzbär; ja, und Ihnen die Händ mit wollenen Fetzen einbinden, daß Sie kein Unglück anrichten. Das sollt man.
Jäger stiert sie an
Ich mein, da wären Sie schon ein gfährlicheres Tier. Hat den Kopf auf die Hände gestützt und starrt vor sich hin.
Weib ganz unschuldig
Herr Jäger; was ist denn jetz mit Ihnen?
Jäger
hebt den Kopf; sieht das Weib mit traurig-hilflosem Ausdruck an