Zuerst ging ein großer Mann, braun mit Narben von Hieben durch das Gesicht. Sein Kleid war Polichinell. Enganliegend mit Dreiecken gemustert zitronengelb und weiches Blau. Der Hals war unbedeckt und gefurcht. Seine Beine traten wie ein Pferd einen nach vorne ausbiegenden Trab, der stets Silhouetten vor dem vergrauten Horizont spannte und von trauriger Müdigkeit war. Hinter ihm kam ein Elefant, ein Dromedar und ein Wagen voll von farbigen Kindern.
Er trug zwei Stangen über der Schulter, um deren Spitzen ein Netz geknotet war, in dessen Maschen ein kläffender Hund saß und ein perlweißer Fasan.
Es war so süß langweilig in diesen Tagen, daß die Insassen des Hauses alle staunend und lachend hinausliefen, die Taschen umwandten, Geld über die Menschen warfen und in Eile Stühle aufschlugen. O Rausch eines unerwarteten Zirkus.
Es gab eine glänzende Vorstellung.
Der lange Führer wirbelte in die heiße Luft, mit Fahnen in der Hand, Sprünge und Verrenkungen, strahlend und bunt.
Alle Soldaten suchten auf dem Dromedar zu reiten; Die farbigen Kinder warteten gespannt, bis ein zufälliger Blick auf ihnen zu ruhen begann, sprangen in die Höhe, überschlugen sich grotesk, setzten sich fest auf die Hintern und streckten bettelnd die Hand vor.
Der Elefant rückte verlegen auf seinen Beinen, verengte den Raum unter sich und ließ sich endlich mit seiner Rückseite auf einem Fünfzigliterfaß nieder und zog die Vorderbeine hoch wie ein Pudel.
Der Führer gab ihm eine Mandoline in den Rüssel und band ihm ein rosa Band an die Spitze des Ohrs. Sein Gesicht blieb unbewegt und verächtlich wie bei seinen Sprüngen.
Indem fuhr auf der anderen Seite des Hauses ein Wagen an. Der Maler sprang heraus mit zwei geschossenen Lapins und die Augen voll Träumerei von Frauen, mit denen ihn die Einsamkeit der Heide überfallen hatte. Er trat in das Haus und schaute durch das Fenster.
Da schwoll sein Gesicht hochrot, er blies die Backen auf vor Zorn, und einen dumpfen Laut ausschreiend, sprang er heraus. In seiner Hand lag ein Säbel. Er machte einige Sätze und schlug dann die flache Klinge mit einem sirrenden Ton dem Elefanten ausgestreckten Arms klatschend auf das Blatt.