„Die litauischen Weiber sind Klötze Fleisch. Die Liebe der Männer geht über sie hin, Unempfindliche, wie eine Welle beim Krebsen oder ein Schlag auf den Schenkel. Sie atmen kaum.
Die litauischen Männer haben einen seltsamen Gang. Ihr Blut ist dick und ihre Brunst ist die der Zugtiere.
Aber es gibt keinen Treubruch, niemals . . .“ sagte Karelainen.
Er sah mich forschend an. Ich schaute an ihm vorbei Da winkte er ungeduldig einem Hausierer, der, ein Grubenlicht vor den Bauch geschnallt, in der Ecke Spiritus trank, kaufte den roten, wächsernen Tod und schenkte ihn mir.
Er wußte, daß ich jede Nacht bei der jungen Frau des Wirtes war, die neunzehn Jahre und ganz weiße Haare hatte und eine Haut, glatt wie ein Aal.
Es ist nicht wahr, daß die Litauerinnen in ihren Betten liegen wie Klötze Fleisch . . .
Dann hob Karelainen seine Hand, die flach auf dem Tisch lag, bis auf die Kante des schmalen kleinen Fingers, und indem er sie viele Male zart aber scharf auf den Tisch hakte, erzählte er, daß es im Finnischen nur drei Flüche gebe, deren erster ist „Perkala“, deren zweiter ist „Perrrkala“ und deren dritter ist ein rasches schneidendes Streichen eines jener Messer, deren Griff aus Horn ist und deren Spitze etwas nach der Seite gebogen scheint fast wie eine Rosenschere.
Es ist nicht wahr, daß es im Finnischen nur drei Flüche gibt.
Es gibt viele Stufen dazwischen.
Denn hier stehe ich.