Da wurde mein Mund sehr zornig über ihr Quälen und ich schäumte. Aber sie richtete den Blick lang auf ihn, bis er sich ruhiger legte.

Doch war es schon nicht mehr die Tänzerin, sondern es war in schlanker Fülle eine andere, es war Ylona, und hob sich mit fordernder Lippe gegen mich:

„Du tust Unrecht.“

„Ja,“ sagte ich, „weil ich bereit bin, es tausendmal zu büßen.“

„Dies hilft mir nicht.“

Aber ich sagte ihr, daß sie sich selber helfe und tänzerisch sich bewege über die dünne gläserne Kuppel des Leides.

Da wurde ihr Gesicht mild und mondwarm und sie sagte: „Du bist noch nicht so weit.“

Ich sah sie an.

Sie sagte langsam: „Mein neuer Pelz ist schön, doch freut er mich nicht. Ich sehe viele Umarmungen. Sie stoßen mir ins Herz. Ich sehe fette Aale in den Ladenscheiben. Ich weiß niemand, dem ich sie sende. Viele Männer begehren mich. Ich möchte mich keinem geben. Und gebe ich mich einem, ist es nutzlos für mein Blut. Es gibt nichts, das meiner Sehnsucht nah käme. Denn du bist wie ein Gesetz darüber und du hast an all den Dingen keinen Teil.“

Doch da schrie ich: