Einer wagte es noch, stieß die Faust in die Luft und brüllte „Pilori“.
Doch er blieb allein.
Als ginge ein Kreis von Jehan aus, der weiter wie im Wasser werde, kam etwas von ihm her und preßte die Menge vom Platz und warf sie in die Häuser und Straßen. Zwei trugen Beautrix ohnmächtig.
Dann ward es still.
Kein Ton. —
Jehan lächelte: Wie in der Tonne.
Der Markt hatte zwei Ausgänge. Jehan schritt nach dem einen. Es war ein Tor in einem Turm, der oben geteilt ist wie in zwei Henkel, zwischen denen eine große Glocke hängt. In seiner Mitte quoll ein Auswuchs heraus, formlos gewölbt, wie ein Nabel. Das war die Sonnenuhr. Jehan sah die Straße hinunter. Er sah niemand. Darauf schritt er zurück über den Platz nach der anderen Seite. Kein Auge stand an den Fenstern, die ihn anklafften. Er trug den Aussatz auf seiner Brust gerade wie ein Schild. — Hier lief eine dunkle Passage durch kleine wüste Gassen.
Jehan trug einen Turban aus Pelz. Seine Ärmel waren eng und trugen an den Gelenken Krausen aus Pelz. Eng schmiegte sich, nur vorn die Brust offen lassend, ein dunkelrotes Kostüm um seinen Oberkörper und rann dann unter dem Gürtel (aus Krokodilshaut) in einer breiten Glocke auseinander zu den Füßen, wo eine breite Pelzsäumung es aufhielt und ein Streifen aus Gold. Grün waren seine Schuhe.
So schritt er in die dumpfschrägen Gassen und hoffte, daß ihn einer erschlüge.
Doch es erschlug ihn keiner.