„Der Marques Siete-Iglesias (Sire, Sie kennen den Prinzen) nannte ihn irgendwas. Ich schlage mich für den Prinzen.“

Der König winkte ab.

Langsam drehte er sich um und schaute durch das Fenster.

„Sie hatten schlechten Erfolg, Marques.“

Las Casas verbeugte sich. Da wandte der König ihm das Gesicht zu, nahm einen verzierten Dolch, schenkte ihn Las Casas, gab ihm die Hand und sagte gütig und klar:

„Das Wiesel soll nicht umsonst getötet sein.“

Las Casas lächelte verzerrt und ging.

Er schritt durch Säle und Verbeugungen, bis er in den Eckraum kam, den ihm der Prinz überlassen hatte. Er ließ zuerst den Offizier kommen, der die Galeere kommandiert hatte, die den falschen Bassa fing.

Als er eintrat, ein wenig dick und mit plumpem Lächeln, verlegen und geschmeichelt auf ihn zukam, griff Las Casas zwei schwere Beutel, die auf einem Tisch neben ihm lagen, und warf sie mit erhobenen Armen ihm zu vor ihn. Er rief ihm gleichzeitig, daß er sie aufhebe und als Belohnung nehme für seinen Dienst. Und als der Offizier, rot geworden, nicht wußte, was das war, befahl er ihm, den einen Beutel zu öffnen. Die Hand des Offiziers fuhr hinein und auf seinem Gesicht erschien ein Reflex von fassungsloser Enttäuschung.

„Holländische Münzen . . . ge . . . fäl . . . schte . . . Molinillos —?“