. . . . . wie der Ritter von Harty, dem die hohen kriegerischen Medaillen die Brust überschwammen, die Regatta unter deinen Augen verlor, am Strand saß und heulte
. . . . . und wie der Arm der Diseuse, die nach dem Gewitter gedeutet, magnetisch angezogen dem Blitz nachjagte und auf ihn noch wies nach zwei Stunden auf deinem Balkon und dich ein wenig verwirrte.
. . . . . weißt du, wie ich die flachen Hechtsprünge machte, um dir zu gefallen, obwohl die Narbe mich feurig schmerzte, und deine Hände, die gemacht sind, daß, wenn man dich liebt, man sie spüren muß oder krepieren, sie sänftigte und meine Eitelkeit linder tadelten als dein Wort.
. . . . . weißt du, wie, als wir am Bach lagen, und die Idylle des Himmels und der Häuser uns verzauberte im gläsernen Mittagssturz, jene fremde augenmalayische Frau mit dem schönen Mund und den vielen Steinen, die wir als große Freundin von der Freundschaft später so sehr noch lieben sollten, das Auto anhalten ließ und ausstieg und zu dir einfach sagte: „Wie schön sind Sie“, als seiest du eine Wiese.
Aber eins, weißt du, kann ich nicht ertragen:
Du hast zwischen Tau, Flieder und Vögeln mit deinem Körper getanzt in unserem Park am Morgen, und nichts blieb uns fremd von deinem Bein und deinem Hals und den Brüsten — — und ich habe jeden Teil durch die Luft genossen und geliebkost wie ein Irrer . . . . .
und kein Teil deines Körpers, Kerstin, vergaß mich (wenn ich anders sprach, log ich) und jeder hielt an sich, blieb bei mir und besaß mich toll in den Jahren, die sich, während ich uneingedenk deines Schicksals durch viele Leben dahintrieb, geheimnisvoll zwischen dein Leben damals und dein heut verhülltes Leben spannen, meine Freundin.“
Sie stand auf.
Die zwei dänischen Doggen gehen vor ihr her.
Ich folge. Ihrem Rücken nach. Ein Fischer, Kerstin, hat mich einer Frau mit weißen Beinen aufgeladen, hielt mit der einen Hand ihren Hals, mit der andern die Knie. Ich wurde in einem Boot gemacht. Flog mit Störchen, blies Frösche auf, vergaß nie, daß der schlagende Horizont einziger Freund.