Da liegt nun das Leben zum Suchen. Die Leidenschaften sind in die größte Spannung getreten. Man sollte das Unvergleichliche nie erblicken. Man tötet sich aus Sehnsucht.
Wann hat das Göttliche je sich heruntergeneigt?
Ich finde es trotzdem.
Das Glück ist eine Hure für junge Leute und bereit für die zwischen Zwanzig und Dreißig den Traum einer Taille zu bestätigen.
Uga!
Ich finde deine Bewegung wieder, mit der du das Wasser deines Sees ein wenig erregtest und ich zittre, du seist es selber, so sehr hat die Frau, die auf Skiern nun steht und gegen das Gebiß der Gebirgszüge hineinschwebt, deine Kraft und deine Kühnheit. Sie hat die Hände in den Taschen und fährt mit karierten Breeches, die die Bluse wie einen Kelch heben. Man muß sie auf Skiern erreichen. Es ist eine wahrhaftige Jagd.
Uga!
Ich hole sie ein. Es ist unmöglich ihr einen anderen Namen zu geben. Ihre Haltung hat nur etwas Durchbebteres wie von einer Gazelle in den Hüften und von einem Schwan etwas Kühle um die Schultern. Sie erstaunt. Sie stellt sich. Ich sehe ihre Hände, ihr Gesicht. Selbst der Unmut ihrer Braue hat eine Richtung, als vermöge er sich aufzulösen und wegzuschwinden mit ihr in andere Gegenwart. Ich wische mit leisen Worten ihn weg.
Wir fahren zugleich ab, ich lasse ihr jeden Vorsprung, bemühe mich, daß sie auf mich, die Gewandtere, wartet. Aber auch ihr stolzes Lächeln hat keine festere Begründung als ihr Zürnen. Kein Horizont hinter ihr. Wenn ich ihr Leben weiß, bin ich soweit wie am Anfang. Um dies Lächeln zu sehen, tausche ich die Qual es nicht ertragen zu können? Welches Scheitern!
Mit großen Schwüngen nehme ich die Führung plötzlich.