Am Thomasstaden Straßburgs stieß ich dich zurück, weil in dem gotischen Tiefsinn der Stadt deine Schlankheit ergriff wie die steinerne Schönheit der kreuztragenden Jungfrau der Kathedrale und ich mich nicht entschloß, dir den übermütigen Stolz und die Herbheit einer Macht, die zu lösen in meiner Hand lag, abzunehmen.

Du bist dieselbe, die mich mit in Bonn belogen, im Ruf als Gentleman geschädigt und ausgeplündert auf die Manschetten im Hotel Royal nachdenklich auf die entlaubte Allee hinunter erwachen ließ, weißhäutig du wie keine.

Du hast im Auto Sekt gefrühstückt, in Neuilly eine Mansarde mit mit bewohnt, warst der dunkle Tierblick einer Komtesse in einem Schloß des Maingau, das ich mit dieser Last, Versäumnis eines Sommers, verlassen. An dich dachte ich, wenn ich allein mit einer Frau leben, Kinder haben, eine Farm, ein Gut bewohnen, gut grau werden wollte. Du warst tröstend da, wenn mich das Elend fast krepierte. Du warst die Frau, die ich hatte, begehrte und die, welche auch mit unvergleichlicher Vielfalt darüber hinaus die Zone meines Traumes durchflammte.

O Diana.

Das Unsichere, in dem du kamst, und das überlegene Lächeln, mit dem du dich entferntest, haben eine Vollkommenheit in die Spanne dazwischen gesammelt, die selbst das Unfaßbare des Abschieds nicht verschleiert.

Einmal war alles geschenkt, alles beschieden. Auf jeder Sekunde, die tief zu dem Laster und hoch in das Herrliche sich spannte, habe ich den Kontinent der Abenteuerlichkeit meines Herzens grenzenlos durchlaufen.

Alles war einmal gesammelt, einmal Figur.

Es war wohl zu erlesen. Es konnte nicht bleiben. Ich hätte es nicht einmal gewünscht. — —

Wenn ich im Herbst zurückkomme, ist Einsamkeit. Die großen Nebelwolken, die mit Sausen wie Batterien angefahren, haben die Landschaft verödet. Man hat den Blätterfall zum Anstarrn, müde der Herzen, die verführen und peinigen.

Ich werde, indem ich mit Lil Pax in Pelzen und Shawls zum See fahre, während sie abwesend lächelt, von der Jägerin erzählen, daß der Teich leer war einen Frühling, daß ich eine Woche auf der Schneehütte mit einer Nymphe wohnte, daß der braune Glanz ihrer Schulter mehr wiegt als Ruhm, als Ehrgeiz, als alles.