Je tiefer sie aber trieben, um so deutlicher kam ihnen das Geräusch entgegen, weicher und getragener in der Nacht, und um so lockender zog es das Boot an.

Juju weckte mit der Blendlaterne die Fische, riß die vom Licht Bezauberten heraus, drückte sie auf den Bauch, daß sie die Mäuler aufsperrten und warf sie in das Wasser zurück.

Nun war es kein Zweifel mehr, daß das Geräusch, das immer dunkler die Nacht erfüllte, Frauengesang sei und sie fuhren darauf zu. Harri nahm Juju mit auf die Entdeckungsreise, als er landete. Sie biß ihm vor Vergnügen in die Lippe:

„Chéri . . . mon ami.“

Sie hörte den Gesang zum erstenmal.

„Wie lange bist du da?“

Sie wußte es nicht mehr.

„Wie lange bleibst du?“

Sie lachte: „Fragen Sie Maman“.

An einem Teich vorbei, Hügel mit Statuen, die man nicht erkannte. Jujus Arm an seinen angeklemmt. Immer auf den Gesang zu, der flackernd manchmal hochstach und dann in leichten Schwingungen sich vernebelte. Brausen in der Ferne. Plötzlich kam ein Haus.