Er sah sie nicht an, klopfenden Herzens. Seine Hand schlich nur herauf und preßte ihr Knie: ich bin da.

„Thengo . . . .“

Er hörte. Die blaue Dunkelheit um sie machte sie freier, die ihren Atem aufnahm ganz weit und ihre Worte schlürfte. Moskitos senkten sich auf sie nieder. Sie sogen heftig an den Zigaretten und scheuchten sie mit Rauch. Aber es war, als lägen sie in einer Säule, so dicht umwanden sie die Tiere. Die Ruderer hatten die Netze vergessen, Thengo sagte kein Wort zu ihnen, er schien ihr aufgelöst und gut.

Aber die süße Schwüle der Luft, die sein Druck zärtlich verstärkte, ließ ihr Gefühl ganz hinrinnen. Zum erstenmal sprach sie Thengo von ihrer Sehnsucht. Sie sah ihn erbleichen. Nun begriff sie, daß sie ihn tief damit kränke, denn seine männliche Eitelkeit trug daran im Glauben, sie mäße ihm vielleicht die Schuld.

„Ich bin elend,“ sagte sie leise. „Ich kann nicht gebären.“

Sein Gesicht arbeitete.

„Nein, To,“ sagte er: „Ich trage die Schuld.“

Sie erschrak. Dann lächelte sie:

„Thengo . . . . du Tor . . . . mein Narr.“

Er schüttelte den Kopf.