Alles erfüllt es, alles beglückt.
Ich habe die Bücher nicht einmal gesandt, ich kann ihren Namen nicht nennen beim Händler, ich kann ihn nicht aussprechen, es ist schon so fast zu viel. Sie wird am Fenster stehn irgendwo, ich sehe es deutlich, sie wird am Fenster stehen und warten. Keine, keine Verwirrung in diesem Haus.
Ich wende mich ab, ich wende mich von ihr, was soll ich mit diesen Gedanken? Ich schelte mich feig, ich strenge mich an, Almqvist zu erreichen, ich will seine Klarheit, ich winde mich darum, sie zu fassen, aber, ach Gott, warum sehe ich immer die Frau da am Fenster?
Ich kann noch nicht. Ich bin noch nicht so weit.
Wir gehen über den Steinhügel der Insel. Kanonendonner gespenstisch im Kattegatt. Ein Fischerboot saust unter englischer Mine vor den Schären in die Luft. Die Bojen läuten. Leuchtfeuer taumeln durch die mit weißen Sternen durchzischte Luft. Der Mittag wellt dunkler gegen das Moos, die Möven rennen tief nach dem Wasser zu.
Almqvist legt den Finger an den Mund.
Die Schweden schwenken ab, mit den Händen deuten sie noch einmal nach verschiedenen Stellen, beschreiben einen Bogen, verziehen den Mund, lachen, entfernen sich, Steine nach Vögeln werfend.
Ich liege auf dem Hausdach.
Mit dem schärfsten Rohr beschaue ich die Sammlung am Ostufer, dann schleiche ich nach, ich komme hinter einem Felsen her, erwische den Rücken einer alten Badekabine, deren Dach schräg auffährt, ich drücke mich platt an. Unter mir bewegt sich das Gekribbel, alle starren ins Land hinein.
Ich sehe Almqvist kommen, er schlenkert mit den Knien, bewegt die Schultern lässig, den Mund gespitzt, der Panama schaukelt in seiner Hand.