Ich ziehe mich langsam zurück.

Fahre in der Frühe nach Barsebäck.

Ich wohne Barsebäckby. Es liegt eine halbe Stunde im Land. Eine halbe Stunde vom Hafen Barsebäckham und dem Bad Barsebäcksaltsjöbaden. Ich wohne bei Jöns Holgerson.

Ich bin allein, habe vierzehn Tage Zeit noch in Schweden. Ich weiß nicht, warum ich mich hier verkrieche, nachdem meine größte Sehnsucht gelungen ist. Ich trete oft vor den Spiegel, da steigt etwas aus meinem Auge aus der Tiefe und ich kann es kaum zurückwerfen, so tief und reif ist es. Ich fürchte mich vor mir.

Nun, wo ich nichts will, nichts tue, nichts unternehme, ist wundervolle und ahnungshafte Flaute in mir. Ich weiß. nicht, wann Ebbe kommt, wann Flut steigt. Ich sehe den Mond, die Sterne; die Sonne ist immer über mir.

Nachts kommt Jöns Holgerson, seine Frau ist krank. Ich ziehe ihre Ölhosen an, er hupft auf einem Bein vor Vergnügen und schlägt die Faust auf die flache Hand. Wir fahren in der Dunkelheit hinaus, überall paddeln die Ruder.

In der Dämmerung ist Jöns verstört, ich bemühe mich, ihn zu trösten wegen der Frau, allein er grübelt nicht um die Krankheit, sondern nur um den Grund. Jöns ist viel gefahren auf Kuttern, er hat nachgedacht über die Wurzeln der Ereignisse.

In Indien ist rote Ruhr nur zu bekommen von Obst, in Holland bei wochenlangem Nichtregnen von Pflaumen, in Ungarn vom Liegen auf freiem Feld nachts. Er weiß dies alles und findet keine Veranlassung; sein Wissen bürdet ihn schwer, er schüttelt den Kopf.

Wir ziehen alle aus allen Kräften hoch, stemmen uns nach rückwärts und winden die Garne auf.

Nun ist die Bucht eine Silberlawine von Heringen, die in den Netzen schlagen. Der stille abseitige Strand wird plötzlich in Licht getaucht, ein Horn tutet dreimal leis herüber.