SALOMON: Das habt ihr gut hereingesetzt. Ihr Trockenen. Ob ihr vom Festen nicht aufs Nasse spekuliert?! Ihr Trinkerchen.
TOM: Wenn wir auch Hunde sind, saufen wir nicht aus Krankenkübeln. Was sagt der Arzt?
DAVID: Wenn mich Gott in schweinige Versuchungen auch führt, bewahrt er mich, aus dem Elend Vorteil zu ziehen. Wie gehts dem Herrn?
BARDOLPH: Wenn wir auch verdammt dickfellige Därme sind, kann nur ein Dünndarm wie du meinen, daß unsere nach Arznei lüstern sind. Wie stehts um die Gesundheit?
SALOMON: Den Arzt hat es bei der Diagnose durchs Bein gezuckt. Handfester Wahnsinn. Man hält Kean schwer ab, seine Hitzigkeit aus dem Hirn in die Fäuste laufen zu lassen. Schlimm. Ich rieche Attentate. Mein Hals fühlt sich schon wie ein Korkzieher stranguliert. Da ich sein Pfleger bin, muß ich bleiben.
DAVID: Er soll bei Gott das Bett nicht fiebrig verlassen. Gute Gesundheit.
TOM: Ruhe und Eisbeutel aufs Hirn. Beste Besserung.
BARDOLPH: Die Hände gefesselt. Meine Empfehlungen. Alle drei exakt ab.
SALOMON: Der Herr ist in eine Krise gefahren, aus der er mit Donner und Blitz wohl nicht herauskommt, sondern wohl etwas sanfter. Es ist Zeit, aus den frühen Launen in den Sommer einzulaufen. Ich kann das Hinundherreißen nicht mit. Wenn ihr noch bleiben wollt, werdet ihr die Konstables als Hundemeute anrücken sehen. Ich melde euch.
KAUKA hält ihn zurück: Unnötig. Unsere Grüße genügen. Und das andere. Wir sind schon oft für andere gefangen worden. Bekam man die Hirsche nicht, nahm man die Hasen. Ein Feigling, wer sich unnötig in Gefahr begibt. Alle vier exakt ab.