Nachdem er die alte Welt aus seiner Seele getilgt hatte und gierig den Einzug der neuen spürend, folgte er ihnen.
Es war still. Die Bäume schlossen sich dicht über ihm. Er ging. Eine Fledermaus spannte sich vor ihm auf und flog. Wurzeln krallten sich über den Weg. Der Tag stieg. Ein Trogu kletterte in den Palmen. Er segnete ihn. Zwischen Schachtelhalmen rauschte ein Wiedehopf. Es wurde stiller. Sein Herz klopfte bis in die Kokoskronen und breitete sich über sie. Sein Herz schwoll über den Wald und verschlang sich mit ihm, daß jedes Geräusch der Blätter in seinen Kammern mitschwoll. Er empfand Zärtlichkeit für alles. Am Mittag sah er einen langen, spitzen Kopf mit steilem, hohem Ohr. Es war ein wildes Schwein. Es sah ihn an. Er streichelte es.
Er ging.
Dann kam er in ein kleines Tal. Bergwände warfen sich herunter, es war eng und dicht. Plötzlich verließ er das Dickicht und brach ins Freie. Die Enge war paradiesisch. Palmen schwankten in der Sonne über einer Hütte.
Vor der Hütte stand ein Mädchen.
Als er kam, kniete sie nieder und flüsterte: „Rono.“
Er trat an sie heran und sagte: „Liebe mich.“
Sie war weiß wie eine Französin mit einem metallischen Schimmer der Haut. Ihre Glieder waren schlank und weich. Sie stand auf.
Sie hob die Arme. In den Achselhöhlen saß kupferner Flaum. Ihre Haare waren tiefrot und glatt.
Sie hob die Arme und legte sie um seinen Hals. Er trug sie in die Hütte voll Erleben des zärtlichen Druckes, mit dem sie sich an ihn lehnte, so, als stürbe sie an ihm.