Sie ritten, eine lange glänzende Masse, durch die Engpässe am Rand des Gebirgs. Dann stoben sie in die Steppen und schwirrten auseinander. Sie sägten einen Sherif in der Mitte durch. Ein Mann brach das Tor einer Burg nachts auf mit den Zähnen. Sie schlachteten eine Nacht. Sie hatten die Weiber auf den Sätteln und verließen die Pferde nicht.
Ein einziger Wink holte sie alle zurück.
Im zehnten Jahre rollten alle tatarischen Heere im Halbkreis aus den vier Winden gegen Samarkand zurück. Die Stadt schaukelte, wie sie nacheinander antrabten. Ein Schneesturm überfiel das Heer Axallas zwei Tage vor der Stadt, sie kamen in einem langen Brausen, der Schnee vor ihnen schmolz auf Stunden.
Sie lagerten in einem Bogen in der Ebene.
In der Mitte bauten sie einen Thron auf. Dann warteten sie, die Augen tausendfach gegen das Haus schleudernd.
Aus einem kleinen Vortrupp der Aufgestellten löste sich da ein einfacher Tatar, ritt an den Thron und stieg fest hinauf. Er hinkte und konnte die linke Hand nicht gebrauchen, zwei Köpfe höher als alle.
Da erkannten ihn alle plötzlich. Sie schrien: „Timur Chan“ und warfen sich auf den Bauch brüllend vor Wonne. Er stand auf und stieß den Finger nach diesem und jenem: „Dich kenne ich . . . dich kenne ich.“
Axalla verkroch sich unter den Bauch eines gefallenen Pferdes vor Scham, aber er ließ ihn herausziehen und ihm zwei Ringe schenken.
So ward er sichtbar, unbewegten Gesichts.
Er trug den Kopf barhaupt, lange Haare.