Da stand Axalla, gegen diesen Stolz gerichtet, zurückgeworfen den Kopf, vor dem Unterführer, aber da war dieser aus den Schultern heraussteigend mehr als zwei Köpfe größer als er.
Er öffnete wieder den Mund: „Teile das Heer zwischen Georgien und Kars.“
Da schlug Axalla schäumend auf die Trommel, Wachen führten den Mann, gebunden die Armgelenke, hinaus. Axalla kniete nieder und aß weiter.
Am Abend öffnete sich das Zelttuch unter einer drängenden Schulter. Der Unterführer stand in der Mitte des Zeltes bewaffnet und frei.
Axalla fuhr an den Dolch.
Aber der Eingetretene sagte: „Bekümmere dich nicht. Ich könnte dich zwingen, denn deine Macht geht nicht über mich,“ und er wies, die Zähne fauchend, die gelösten Arme. „Aber ich will deine Klugheit sehen. Darum rate ich nur. Teile die Geschwader.“
„Wer bist du?“, rief Axalla wieder, aber unter dem Ruf schlug das Zelttuch schon zusammen.
Am Morgen schied Axalla das Heer.
Die Geschwader gegen Kars trafen den Mittag einer Gruppe in den Rücken, die die Truppen Axallas in einen Schraubengang locken sollten. Sie hielten sie zusammen.
Axalla sah den Unterführer nie wieder. Die zwei Säulen der Geschwader lockerten sich. Georgien wurde überrannt. In einem Halbkreis stießen die Tataren schweigend aus den Steppen. Ihre runden Schwerter blitzten in der Sonne. In Kars rissen sie die Rosenstöcke aus und setzten die Männer auf die Stäbe. Über Georgien wälzten sie eine Flamme, die die Städte erstickte und die Reisfelder fraß. Die Erde zitterte unter dem Schlag immer trabender Hufe.